Es ist viel passiert im Jahr 2012. Neue Kollegen, neue Arbeitsinhalte, neues Selbstbewusstsein, ich habe viel dazugelernt und war viel unterwegs.
Ein grundsätzliches Gleichgewichtsproblem löste sich nicht.
Aus dem Nichts entstand ein Konflikt und ein Kontaktabbruch. Völlig unbegründet und völlig unnötig. Andere Entwicklungen gehen in undenkbare Richtungen. Wo der Irrsinn keine Steigerung denkbar erscheinen ließ, war sie doch möglich.
Im Ausblick werden viele Dinge auch in Zukunft auf Kante genäht sein. Doch der Umgang damit ist ein anderer.
Sonntag, 30. Dezember 2012
Niederlage
Es sieht wieder nach Niederlage aus. Es ist so bitter. Das
bisschen Hoffnung hat mich noch angestachelt.
Sie hat eine Vorgeschichte. Ich fühlte mich ihr aus mehreren Gründen sehr verbunden, auch wenn ich früher nie in sie verliebt war.
Sie hat eine Vorgeschichte. Ich fühlte mich ihr aus mehreren Gründen sehr verbunden, auch wenn ich früher nie in sie verliebt war.
Schlaflos zum Jahresende
Schlaglichter aus der Vergangenheit ließen mich nicht
einschlafen. Belanglosigkeiten und Dinge, die längst ihre Bedeutung verloren
haben. Dann kam auch noch das hinzu, was im nächsten alles zu tun sein wird.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Ente 3.0
Mir wurde klar, dass das Entenproblem wieder virulent wird. Oh nein.
Dabei steht es in der langen Reihe der Belang-Losigkeiten.
Dabei steht es in der langen Reihe der Belang-Losigkeiten.
Unnötig
Wieder so eine unnötige Aufregung. Wenn man mit den Dingen, die hereinstürzen, doch nur besser umgehen könnte.
20 Tage Österreich
- Sarajevo, 28. Juni 1914
- Wien, 12. November 1918
- Wien, 25. Juli 1934
- Wien, 12. März 1938
- Paris, 5. September 1946
- Wien, 6. Oktober 1950
- Wien, 15. Mai 1955
- Wien, 1. März 1970
- St. Kanzian, 9. Oktober 1972
- Innsbruck, 4. Februar 1976
- Chioggia, 2. Jänner 1977
- Zwentendorf, 5. November 1978
- Bonn, 9. Juli 1985
- Schwechat, 27. Dezember 1985
- Innsbruck, 13. September 1986
- Washington D.C., 27. April 1987
- Brüssel, 17. Juli 1989
- Sopron, 27. Juli 1989
- Gralla, 1. Oktober 1997
- Wien, 3. Oktober 1999
Auf den Tag vor 14 Jahren
Auf den Tag vor 14 Jahren
begann ich
sie mit anderen Augen zu sehen.
Ich ließ mir was einfallen, und war damit auch teilweise erfolgreich.
Doch dann ging ein Plan nach hinten los, scheinbar,
denn es wurde unabhängig davon klar, dass
ich für sie
uninteressant war.
Doch ich ließ mich hängen, fatal hängen,
statt weiterzusehen, was geht.
Im Ergebnis landete ich dauerhaft in einer Schublade, in die ich nicht gehören wollte.
begann ich
sie mit anderen Augen zu sehen.
Ich ließ mir was einfallen, und war damit auch teilweise erfolgreich.
Doch dann ging ein Plan nach hinten los, scheinbar,
denn es wurde unabhängig davon klar, dass
ich für sie
uninteressant war.
Doch ich ließ mich hängen, fatal hängen,
statt weiterzusehen, was geht.
Im Ergebnis landete ich dauerhaft in einer Schublade, in die ich nicht gehören wollte.
Unangenehme Gesellschaft
Ich war in Gesellschaft einer bestimmten Person, die mir bereits beim ersten Zusammentreffen unangenehm auffiel. Dazu der Hauptcharakterzug: Erstmal die Gosche aufreißen.
Es kam beim letzten Zusammentreffen zu wiederholten Untergriffen, einer davon mindestens in meine Privat-, wenn nicht in meine Intimsphäre.
Dennoch ließ ich mir den Abend dadurch nicht verderben.
Dienstag, 27. November 2012
Donnerstag, 15. November 2012
Mittwoch, 14. November 2012
Kommunikationsfail II
Ich war mit ihr und ein paar anderen Leuten im Kino. Wir plauderten vor dem Kino, während wir auf die anderen warteten. Doch nach der Vorstellung war wieder das Schweigen da, wir gingen nebeneinander her und wussten uns nichts zu sagen.
Dienstag, 13. November 2012
Montag, 12. November 2012
Kommunikationsfail
Nachdem wir über die basics hinausgekommen waren, fand ich am Samstag keinen Ansatz mehr für ein Gespräch mit ihr.
Es gibt sowieso viel zu wenig Gespräche mit Tiefgang in letzter Zeit.
Donnerstag, 8. November 2012
Planspiel
Ein undenkbares Szenario schlich sich in meinen Kopf. Jemand tat etwas unglaublich Bescheuertes. Ich überlegte, wie ich reagieren würde. Allein der Gedanke daran ließ meinen Blutdruck steigen, auch wenn meine Reaktion wohlüberlegt gewesen wäre.
Montag, 29. Oktober 2012
Gerechtigkeitsempfinden
Mein Empfinden für Gerechtigkeit hat heute für Schmerzen gesorgt. Ich muss das Problem in den Griff bekommen.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Hinterfotzig und plump
Es ist so hinterfotzig und plump, was geschieht. Es gibt ein Missverständnis und man sollte es aufzuklären versuchen, aber nicht das Klima vergiften, indem einfach das vermeintliche recht durchgesetzt wird ohne darüber zu sprechen.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Herbst 1993
Als wäre Herbst 1993, als säße ich im Zug, so zwischen Salzburg und Linz. Die Musik, die liefe.
Samstag, 13. Oktober 2012
Dienstag, 9. Oktober 2012
Jaja, die Liebe
Die Dinge sind aus dem Gleichgewicht geraten. Und ein Ausweg ist erstmal nicht in Sicht. Es ist kein Ausweg mehr, sich in Gedanken an eine bestimmte Person zu stürzen, ich kann mich nicht mehr so einfach fallenlassen.
Dabei könnte es schon morgen etwas sehr Tolles passieren.
Die Einladung zum Klassentreffen
In einem etwas schwülstigen Tonfall kam eine Einladung zu einem Klassentreffen. Jemand, der es verstehe, Tunnel zu untermauern, was als Ausdruck einer besonderen körperlichen Kraft oder Widerstandsfähigkeit gedacht war, sei gestorben.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Feiertag
Zum Glück ist heute Feiertag. Endlich einmal ausschlafen und nichts tun, ein wenig Abstand gewinnen. Morgen gehts weiter. Vielleicht gibt es Krach.
Montag, 1. Oktober 2012
Samstag, 29. September 2012
Auf den zweiten Blick
Auf den ersten Blick wenig Zählbares, aus den zweiten immerhin eine Sache umfassend besprochen und - vor allem - endlich einmal ausgesprochen. Für die andere Sache habe ich immerhin Entscheidungen getroffen und werde sie so machen.
Mittwoch, 26. September 2012
Über die Bühne
Die Sache ist gut über die Bühne gegangen, jetzt gilt es die Scherben zusammenzukehren, die bisher im Verborgenen gehalten werden konnten. Das frisst so viel Lebenszeit.
Ansonsten schrieb ich mich in Rage. Über das, was ungeniert getan wird. Und ich lernte, wer bei wem gelernt hat, wie man Papier klaut.
Ansonsten schrieb ich mich in Rage. Über das, was ungeniert getan wird. Und ich lernte, wer bei wem gelernt hat, wie man Papier klaut.
Sonntag, 16. September 2012
Samstag, 15. September 2012
J.
Sie erschien mir heute Morgen im Halbschlaf. Völlig überraschend. Und sie fragte etwas sehr Nettes.
Die Realität: Wir haben seit Jahren nichts mehr miteinander zu tun und sie ist in einem fernen Land.
Mittwoch, 12. September 2012
Abserviert
Irgendwann in den Monaten nach dem WTF-Tag wurde ich ausgesondert. Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht, was ich getan habe, ich weiß nicht, warum Kontakt mit mir nicht mehr gewollt ist.
Sonntag, 9. September 2012
Ein fast perfekter Tag
Radfahren, Stöbern, Flanieren, Eis, Fernsehen, Döner - ein fast perfekter Tag
Musik und Österreich
Fahrten nach Österreich prägen sich oft durch die Musik ein, die gerade läuft, im Zug, im Auto.
Freitag, 7. September 2012
Mittwoch, 5. September 2012
Donnerstag, 30. August 2012
Weichenstellung
Es ist noch einmal gut gegangen. Die Weichen sind in die Richtung gestellt, die ich gewählt habe. Bleibt zu hoffen, dass die Richtungsentscheidung richtig war.
Sonntag, 26. August 2012
Auf Anfang
Von Lauf der Dinge hängt ab, ob ich mich verändere. Eine Veränderung hat keinen Schrecken. Das ist neu. Die Veränderung wird zur ernstzunehmenden Alternative. Das ist nicht schlecht, aber ungewohnt.
Samstag, 25. August 2012
Freitag, 24. August 2012
Montag, 20. August 2012
Kommunkationsvollidiot
Seit vergangener Woche war geplant, einen Stammtisch in einem Lokal durchzuführen.
Heute, 12:42 Uhr:
12:49 Uhr:
13:32 Uhr:
Kommunikationsfailer hat die Veranstaltung „Stammtisch im Lokal“ abgesagt.12:46 Uhr:
Kommunikationsfailer hat die Veranstaltung Neuer Stammtisch wegen akuter Hitzewellle am [...] um [...] erstellt.In einem Biergarten. Ohne Lokal.
12:49 Uhr:
Kommunikationsfailer hat die Veranstaltung „Neuer Stammtisch wegen akuter Hitzewellle“ abgesagt.Vermutlich wurde der Wetterbericht konsultiert.
13:32 Uhr:
Kommunikationsfailer hat die Veranstaltung "Stammtisch im Biergarten ohne Lokal erstellt.
Samstag, 18. August 2012
Ausgewandert
Sie hatten die Stadt vor ihrer Hochzeit verlassen und gingen dann auf Hochzeitsreise, die überraschend lang dauerte. Ich schickte ihnen eine Hochzeitskarte, die zurückkam. Nun eröffnete mir die Braut, dass sie in dem Land bleiben wollten, wohin sie die Hochzeitsreise geführt hatte. Auf den letzten Drücker hat sie ihren Job gekündigt. Als wir nach der Hochzeit kurz Kontakt hatten, war noch nicht die Rede davon, dass sie Deutschland verlassen.
Ich bin etwas überrascht.
Freitag, 17. August 2012
Superstrunzeblöd
Man kann sich nur noch an den Kopf fassen, wieviel dummes Zeug manche Menschen von sich geben. Wie sie ihre Unwissenheit zur Schau stellen.
Donnerstag, 16. August 2012
Dienstag, 14. August 2012
Der vierzehnte August zweitausendzwölf
Ein heißer Sommertag, eine Kiste Pfirsiche als spontanes Geschenk.
In Frankfurt
Ich will mit der U-Bahn fahren, doch es ist Ersatzverkehr mit einer Diesellok. Man kann - nur - auf der Lokomotive mitfahren. Ich treffe zufällig Miriam Robinet, der anders heißt. An der Konstablerwache muss ich aussteigen, komme dort aber nicht an.
Sonntag, 12. August 2012
Wohnt in großem Haus und verschenkt Rosen
JAAAAAAAAAAAAAAA - Elementargeometrie bestanden!!! Somit ist die letzte Matheprüfung im Bacherlor auch geschafft
Kommunikationsfail, Folge 1136
Für den unglaublichen Kommunikationsfail hat der Failer erwartungsgemäß Haue bekommen. Jetzt leckt er seine Wunden und schnallt es noch immer nicht.
Veränderungen
Es haben sich in kurzer Zeit einige Dinge geändert. Einmal scheint eine Zeit der Ernte angebrochen, die nach vielen Misserfolgen auch sehr nötig war. Einmal geht mir eine Sache durch den Kopf, auf die ich mir noch keinen Reim machen kann.
Kommunikationsfails Drölf
Bin sprachlos erschüttert ob der Kommunikationsfails, auf die ich heute stieß. Einmal beleidigend und sich selbst disqualifizierend, einmal - ausnahmsweise nicht beleidigend - aber dennoch sich selbst disqualifizierend.
Nur für den Fall, dass es noch jemand noch nicht anders mitbekommen haben sollte.
Dienstag, 31. Juli 2012
Das Getue
Mir wird immer, immer klarer, wie sinnlos dieses Getue war. Ich frage mich nur, warum mich dieser Gedanke und viele andere gerade jetzt verfolgen.
Montag, 30. Juli 2012
Die Fünfzwölfteljahresvorschau
Jemand stirbt und jemand verliebt sich und verschwindet oder - besser - jemand stirbt nicht. Es gibt zwei, drei Trennungen, die jeweils füreinander ein Vorbild sind. Ein wichtiges Vorhaben bekommt Form.
I hope so.
Sonntag, 29. Juli 2012
Kasseler Onomatopoesie
*schlapf* *walz* *schlapf* *schlapf* *klick* *rumms* *klack* *plong*
*äääääääääht* *blick*
*klack* *klack* *klack* *rülps*
Mittwoch, 25. Juli 2012
Dienstag, 24. Juli 2012
Ziemlich gute Nachrichten
Vorgestern erreichten mich zwei ziemlich gute Nachrichten. Wahrscheinlich wird doch alles gut.
Der vierundzwanzigste Juli
Es war der Tag, an dem mir klarwurde, dass wir uns einige Zeit nicht mehr sehen würden. Ich hatte damals noch Hoffnung. Das Wiedersehen blieb ergebnislos, wie alles andere, was noch geschah. Der vierundzwanzigste Juli markiert vielleicht eine Zäsur, irgendwie. Könnte man hineininterpretieren.
Montag, 23. Juli 2012
Über die Grenzen IV
Ein Wegübergang hat keinen Namen.
Sonst:
- Haibach/Passau
- Hinding/Passau
- Gattern/Passau
- Hörbranz-Bundesstraße/Lindau
- Lustenau/Au
- Höchst/St. Margrethen
Urlaub
Es hat ziemlich gutgetan, den Kopf freizubekommen und wieder klare Gedanken fassen zu können.
Diplomatische Mission
Ein Besuch in Bayern hatte überraschende Ergebnisse: Was als privat gedacht war, wurde zur - erfolgreichen - diplomatischen Mission. Erste Erkenntnis: Meine Wahrnehmung wird geteilt. Zweite Erkenntnis: Jemand überschätzt seine Fähigkeiten, hinterlässt eine Spur der Verwüstung und weist anderen die Schuld zu. Diese Spur der Verwüstung passt immer besser ins Gesamtbild, das sich in letzter Zeit gefügt hat, und das ist die wirklich wichtige Erkenntnis.
***
Es klärte sich auch der zeitliche Ablauf einer anderen Angelegenheit. Sie hatte schon längst fast mit einer Person angebandelt, während ich unwissend und leichtsinnig meine Meinung über jene Person kundtat. Und über andere Dinge, die man nicht herausposaunen sollte. Durch diese Geschichte muss in ihrem Umfeld eine Verwerfung entstanden sein, die ich mir nicht allein aus dem Anbandeln erklären kann. Aber ihre Partnerwahl und die Verwerfung sind eine Warnung.
***
Es waren auch die Tage eines Angriffs auf mich,
der ein Verhältnis zerrüttete. Ein dummer Angriff, überflüssig, unreflektiert, ignorant und bis heute unverstanden, wie verletzend er war.
***
Es war auch die Zeit, in der man sich nichts mehr zu sagen hatte. Dennoch war noch Luft nach unten. Donnerstag, 5. Juli 2012
Abwehr.
"Warum sind denn die Ordner alle so schief"
- "Ja, die sind alle so dick, die hätte ich doch leeren müssen"
- "Ja, dann mach doch"
- "NEEEEE!"
Dienstag, 3. Juli 2012
Montag, 2. Juli 2012
Italien - Spanien
Nachdem der Sonntag mäßig gestartet war, schöpfte er sein Potenzial nach oben aus: Meine Radtour war zu kurz, danach trank ich im Rathhaus eine Flasche Muskateller und ging dann zum Fußballschauen. Nach dem Fußballschauen folgte im Rathhaus eine lustige Vesper, ohne besonderen Gewürzanteil, also kein Muskatteller.
Sonntag, 1. Juli 2012
Dumme Träume
Sie rauben mir die Entspannung. Nach einem Beinaheunfall im Bad bin ich davon überzeugt, dass heute nicht mein Tag ist.
Samstag, 30. Juni 2012
Friseur und Großbaustelle
Ich verließ das Rathhaus. Laura c'era. Auf dem Weg in die Stadt beschloss ich, zum Friseur zu gehen und mich danach um einige Großbaustellen zu kümmern. Was mir nach einem sehr zähen Start auch halbwegs erfolgreich gelungen ist.
Selbstbild und Fremdbild
Mir wurde gestern vor Augen geführt, wie Selbstbild und Fremdbild bei mir offenbar stark abweichen.
Aber was habe ich von dieser Erkenntnis? Sie bringt mich erstmal nicht weiter.
Kratzer der Ignoranz
Ein Bild bekommt Kratzer. Kratzer der Ignoranz, und wenn man genauer hinschaut, relativiert sich auch das Bild der Allfähigkeit.
Ich vermute, dass die Kratzer der Ignoranz aus einer gewissen Isolation entstanden sind, einer Isolation, die den Blick vor lauter lauter beschränkt hat. Im Ergebnis ist die Ignoranz sicher nicht böse gemeint, doch ist sie das Ergebnis einer verschobenen und beschränkten Wahrnehmung.
30. Juni 1997
Der Tag, an dem Großbritannien seine Flagge in Hongkong einholte. Ich war am späten Nachmittag nachhause gekommen und sah die Liveübertragung im Fernsehen. Vorangegangen war ein Ausflug mit dem Zug. An das Ziel kann ich mich nicht mehr erinnern.
Die Rede kam auf die, in die ich zu diesem Zeitpunkt verliebt war. Anderen gefiel sie auch. Hoffnung hatte ich da bereits nicht mehr, aber nicht deswegen.
Fahrradtraum
Ich träumte von der Geschichte der Fahrräder, die ich gefahren habe. Das war keine schöne Erinnerung, ich wundere mich, mit welchem Schrott ich zum Teil unterwegs war, weil ich es nicht gebacken gekriegt habe.
Dienstag, 26. Juni 2012
Montag, 25. Juni 2012
Bewegung und Blei
Einerseits scheint eine neue Dynamik da zu sein, andererseits ist allzuoft alles wie Blei. Manchmal tut sich was, doch dann scheint die Kraft zu fehlen.
Samstag, 23. Juni 2012
Getagt
Ich hielt einen Vortrag. Ich war mittelmäßig. Erkenntnis für die Praxis: kleine Kärtchen schreiben mit dem Inhalt, der unbedingt erzählt werden muss.
Freitag, 22. Juni 2012
Die Katze ist weg
Vermutlich zum Sterben in den Wald verkrochen. Wir werden es wohl nie erfahren. Ein komisches Gefühl.
Dienstag, 19. Juni 2012
Bleitag der Achtzehnte
Mal wieder ein Tag wie Blei. Und so viel zu tun und so viel vor und Erholung so nötig. Genauso wie Erfolgserlebnisse.
Sonntag, 17. Juni 2012
Freitag, 15. Juni 2012
Dienstag, 12. Juni 2012
Samstag, 9. Juni 2012
Freitag, 8. Juni 2012
Planlos
Ich habe keinen Plan für meinen Urlaub.
Was auf den ersten Blick nach Luxusproblem klingt, ist die Folge eines viel gravierenderen Problems.
Was auf den ersten Blick nach Luxusproblem klingt, ist die Folge eines viel gravierenderen Problems.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Mittwoch, 6. Juni 2012
Sonntag, 3. Juni 2012
Donnerstag, 31. Mai 2012
Ein voller Tag
Heute war ein voller Tag, ohne dass ich wirklich weitergekommen wäre. Doch immerhin hatte ich eine gute Idee und eine Sache, die erst sehr negativ erschien, lässt sich reparieren.
Mittwoch, 30. Mai 2012
Wiedersehen
Das Wiedersehen war anstrengend. Es gab kein Entrinnen und ich achtete auf jedes Wort. Keine Situation, um sich zu gemütlich entspannen.
Dennoch war es richtig, gut und aufschlussreich.
Dennoch war es richtig, gut und aufschlussreich.
Freitag, 25. Mai 2012
Donnerstag, 24. Mai 2012
Zwei Tage
Zwei Tage vielleicht bis zu einem Wiedersehen nach zwei Jahren.
Das Wiedersehen damals war enttäuschend: Wir waren uns so fremd, unsere Leben hatten sich so weit auseinanderentwickelt, noch viel mehr als bereits zuvor.
Ob es in diesem Jahr zu diesem Wiedersehen kommt, ist dennoch fraglich, fast jedes Jahr stellte sich zum gleichen Anlass diese Frage, doch kam es öfter auch nicht dazu.
Mein Hauptgedanke: Ich sollte bei diesem Wiedersehen einen guten Eindruck hinterlassen.
Daraus folgt: Nicht nur bei diesem Wiedersehen, sondern immer.
Das Wiedersehen damals war enttäuschend: Wir waren uns so fremd, unsere Leben hatten sich so weit auseinanderentwickelt, noch viel mehr als bereits zuvor.
Ob es in diesem Jahr zu diesem Wiedersehen kommt, ist dennoch fraglich, fast jedes Jahr stellte sich zum gleichen Anlass diese Frage, doch kam es öfter auch nicht dazu.
Mein Hauptgedanke: Ich sollte bei diesem Wiedersehen einen guten Eindruck hinterlassen.
Daraus folgt: Nicht nur bei diesem Wiedersehen, sondern immer.
Sprach- und Logikunfall
"Ach ja, die Tour ist singletauglich - kost kein Aufpreis im Einzelzimmer und wenn man sich n Doppelzimmer teilt, spart man/frau 80 € !"
Samstag, 5. Mai 2012
Dienstag, 1. Mai 2012
Die Gewichte in Wien verschieben sich
In Wien werden die Zeitkarten des Nahverkehrs deutlich günstiger, Schwarzfahren und Falschparken wird deutlich teurer.
Montag, 30. April 2012
Montag, 23. April 2012
Ein Bild aus einer anderen Zeit
Das Sonnenlicht durch die schmutzigen Scheiben,
die Strukturen des bröckeligen Fensterkitts.
Kiesel auf dem Flachdach,
rostige Geländer,
Kunst am Bau.
Gräser wachsen aus
den Ritzen
im Pflaster.
die Strukturen des bröckeligen Fensterkitts.
Kiesel auf dem Flachdach,
rostige Geländer,
Kunst am Bau.
Gräser wachsen aus
den Ritzen
im Pflaster.
Sonntag, 22. April 2012
Risikobewertung
Es war eine Kleinigkeit, doch ich werte sie als ein Symptom. Ein Zustand scheint sich zu destabilisieren. Der Druck auf das System wächst, wird immer offenkundiger und äußert sich, in scheinbaren Kleinigkeiten, aber immer öfter.
Samstag, 21. April 2012
Donnerstag, 19. April 2012
Mittwoch, 11. April 2012
WTF und die Folgen
Die Folgen des WTF-Tages sind noch immer unklar: Unklar ist die Hauptursache für den WTF-Tag, unklar ist auch die diplomatische Verwirrung nach dem merkwürdigen Zusammentreffen, allerdings habe ich nichts weiter unternommen.
Dienstag, 10. April 2012
Annäherung ans Burgenland
Durch Zufall fiel mir in einer Buchhandlung ein Buch über das Burgenland in die Hände, ich kaufte es und nahm es zum Ausgangspunkt, mich näher mit dem Burgenland zu befassen. Das Buch an sich war allerdings eher enttäuschend, einige Fakten waren falsch und das gewisse Etwas fehlten.
Sonntag, 8. April 2012
Der WTF-Tag
Der WTF-Tag war ein Donnerstag vor zwei Wochen. Nicht nur, dass ich einen überraschenden konfusen Anruf wegen irgendwelcher vereinsinterner Aufregung bekam und eine unglaubliche andere Angelegenheit sich abspielte, die meinen Feierabend füllte: Auf dem Rückweg von einem kurzen Einkauf hatte traf ich jemanden, mit dem ich seit Wochen kaum Kontakt hatte. Die Umstände waren merkwürdig geworden, was ich nicht so dramatisch fand, weil es manchmal einfachn nicht der richtige Zeitpunkt ist.
Die Begegnung auf der Straße war überraschend und sprachlos und ein wenig schräg, doch auch das wäre nicht der Rede wert.
Etwa eine Stunde später bekam ich eine SMS von ihr, in der sie schrieb, als hätte ich ihr Avancen gemacht. Was überhaupt nicht so war und auch nie so war.
Seitdem geschah nichts mehr.
Anyway.
Die Begegnung auf der Straße war überraschend und sprachlos und ein wenig schräg, doch auch das wäre nicht der Rede wert.
Etwa eine Stunde später bekam ich eine SMS von ihr, in der sie schrieb, als hätte ich ihr Avancen gemacht. Was überhaupt nicht so war und auch nie so war.
Seitdem geschah nichts mehr.
Anyway.
Quasi-amtlich
Und wieder eine Information, die einen Dauerzustand angibt. Belanglos, ja, aber dennoch bringt sie mich zum Nachdenken. Doch jeder Gedanke ist verschwendet.
Freitag, 6. April 2012
Sich freuen
Wie kannst Du wissen, was ich empfinde? Wie kannst Du wissen, dass ich mich freue? Von Brillanz bist Du sonst auch nicht.
Mittwoch, 4. April 2012
Amtlich - Die Reaktion
Ich saß etwa eineinhalb Stunden an einer popeligen Antwortmail. Was für eine Zeitverschwendung.
Amtlich
Sie hat sich nach einem dreiviertel Jahr endlich gemeldet. Völlig überraschend, weil sie mir ein Stellenangebot zusendete. Ein höchst merkwürdiges.
Dabei wurde auch beiläufig „offiziell“, was ich schon lange zufällig weiß.
Dabei wurde auch beiläufig „offiziell“, was ich schon lange zufällig weiß.
Dienstag, 20. März 2012
Nachtgedanken
Manchmal ist es, als ob das Herz von innen verfaule. Aber wie fühlt sich ein verfaulendes Herz an?
Montag, 19. März 2012
Deutschlernen in Italien
Ich sah einen Beitrag über das Deutschlernen in Italien. In der Anmoderation und im Bericht war mehrfach die Rede davon, dass Italiener nicht nur aus beruflichen Gründen Deutsch lernten. Warum sonst, blieb aber offen.
Sonntag, 18. März 2012
Sonntagabend
Ich lasse den Tag mit Schostakowitsch ausklingen.
Am Ende der Woche der Entscheidungen sind manche Entscheidungen gefallen und die Dinge sind auf einem guten Weg.
Der Sonntagabend ist ein Moment, an dem ich mir etwas wünsche. Es fühlt sich gut an. Irgendwie.
Am Ende der Woche der Entscheidungen sind manche Entscheidungen gefallen und die Dinge sind auf einem guten Weg.
Der Sonntagabend ist ein Moment, an dem ich mir etwas wünsche. Es fühlt sich gut an. Irgendwie.
Samstag, 17. März 2012
Den falschen Weg gewählt
Ich entging einem Treffen, dem ich nicht entgangen wäre, wenn ich die Arme einer Kreuzung in anderer Reihenfolge überschritten hätte. Schade.
März 1997
Es fühlt sich genauso an. Die Sonne, das Licht. Vielleicht trotz allem der Beginn einer großen Zeit.
Donnerstag, 15. März 2012
Mittwoch, 14. März 2012
Sonntag, 11. März 2012
Woche der Entscheidungen
In der kommenden Woche fallen einige Entscheidungen: Es geht um zwei Konferenzen, es geht um Personalangelegenheiten, um laufende und vielleicht kommende Projekte.
Auch wenn ich mich oft nicht danach fühle: Ich gehe nicht unvorbereitet voran, sondern ich habe meine Hausaufgaben erledigt.
Auch wenn ich mich oft nicht danach fühle: Ich gehe nicht unvorbereitet voran, sondern ich habe meine Hausaufgaben erledigt.
Fahrt durch die Nacht
Der Zug war etwas ranzig.
Ich fühle mich auch so.
Und müde und kraftlos. Das ist auch kein Wunder, ob des Entenproblems und ob eines anderen Problems, das immer verfahrener zu werden scheint. Immerhin gibt es mit de frühjahr vielleicht die Chance für einen Ausweg, doch so vieles kann ich nicht beeinflussen. Es ist auch meine Schuld, dass bei dem anderen Problem vieles für mich nicht so optimal gelaufen ist, aber es erklärt sich auch aus den Erfahrungen, die ich gemacht habe.
***
Ich traf einen Kommilitonen nach Jahren wieder zufällig an einem Bahnhof. Er arbeitet jetzt in Wien. Ob es bei mir auch einmal dazu kommt?
Ich fühle mich auch so.
Und müde und kraftlos. Das ist auch kein Wunder, ob des Entenproblems und ob eines anderen Problems, das immer verfahrener zu werden scheint. Immerhin gibt es mit de frühjahr vielleicht die Chance für einen Ausweg, doch so vieles kann ich nicht beeinflussen. Es ist auch meine Schuld, dass bei dem anderen Problem vieles für mich nicht so optimal gelaufen ist, aber es erklärt sich auch aus den Erfahrungen, die ich gemacht habe.
***
Ich traf einen Kommilitonen nach Jahren wieder zufällig an einem Bahnhof. Er arbeitet jetzt in Wien. Ob es bei mir auch einmal dazu kommt?
Donnerstag, 8. März 2012
Entenproblem
Als ich dieser Tage mal wieder nicht richtig einschlafen konnte, wurde mir klar, wie gravierend das Thema ist, das ich „Entenproblem“ nenne.
Das Entenproblem existiert seit Jahren und es wird von Mal zu Mal schlimmer.
Das Entenproblem existiert seit Jahren und es wird von Mal zu Mal schlimmer.
Mittwoch, 7. März 2012
Einkehren
Man kehrt nicht bei Freunden ein. Bei Freunden zum Essen vorbeizukommen ist mit „einkehren“ nur dann angemessen bezeichnet, wenn man beispielsweise eine Wanderung oder Radtour macht.
Externe Kommunikationsfails II
Und es geht weiter. Wo keine Steigerung mehr möglich schien.
Der Tag, an dem der Termin stattfinden sollte, war unzweifelhaft bestätigt. Ich fragte nach, wann und wo er stattfinde. Dann wurde wieder alles in Frage gestellt, aber nur der Ort und keine Uhrzeit mitgeteilt. Ich fragte erneut nach der Uhrzeit. Diese wurde mitgeteilt. Weitere Teilnehmer teilten über ein soziales Netzwerk diese Informationen erneut mit und fügten mich in diesem Netzwerk in eine Gruppe mit Deppenapostroph und einer bedenklichen Abkürzung hinzu.
WTF?
Der Tag, an dem der Termin stattfinden sollte, war unzweifelhaft bestätigt. Ich fragte nach, wann und wo er stattfinde. Dann wurde wieder alles in Frage gestellt, aber nur der Ort und keine Uhrzeit mitgeteilt. Ich fragte erneut nach der Uhrzeit. Diese wurde mitgeteilt. Weitere Teilnehmer teilten über ein soziales Netzwerk diese Informationen erneut mit und fügten mich in diesem Netzwerk in eine Gruppe mit Deppenapostroph und einer bedenklichen Abkürzung hinzu.
WTF?
Dienstag, 6. März 2012
Externe Kommunikationsfails
I. Der dreifache Kommunikationsfail
Zielgruppengerechte Kommunikation ist eine feine Sache – wenn man sie beherrscht. Und es wird gewaltig in die Hosen gehen, wenn es so abläuft.
II. Befremdlich und verstörend
Es ist befremdlich und verstörend, wie viel Zeit manche Menschen in eine simple Terminabstimmung stecken können. Wie umständlich dieser Prozess über Tage hingezogen werden kann. Und wie unvollständig er nach wie vor ist.
Dann Funkstille.
Drei Tage später:
Zielgruppengerechte Kommunikation ist eine feine Sache – wenn man sie beherrscht. Und es wird gewaltig in die Hosen gehen, wenn es so abläuft.
II. Befremdlich und verstörend
Es ist befremdlich und verstörend, wie viel Zeit manche Menschen in eine simple Terminabstimmung stecken können. Wie umständlich dieser Prozess über Tage hingezogen werden kann. Und wie unvollständig er nach wie vor ist.
"ich glaube, ich kann morgen auch nicht... da war was... ich muss gleich mal in mein mailpostfach schauen"
Dann Funkstille.
Drei Tage später:
"Also klappt es jetzt nä. Wo Mittwoch bei allen?"
Montag, 5. März 2012
Alpträume
In den letzten Tagen und Wochen träumte ich wieder viel Mist zusammen. Zu allem Überfluss steigen auch längt überwunden geglaubte Gedanken auf und richten Schaden an.
Dienstag, 28. Februar 2012
Kommunikationsfail
Ich fuhr gestern kommunikativ mit dem Sattelzug in eine Sackgasse ohne Wendeplatz.
Und ich traf C. wieder. Ihre Auffassungen finde ich immer wieder etwas überraschend.
Und ich traf C. wieder. Ihre Auffassungen finde ich immer wieder etwas überraschend.
Sonntag, 26. Februar 2012
The song of Asstria
Das Lied für Baku drückt aus, wie sich dieses Land in unregelmäßigen Abständen immer wieder selbst hasst. Wie sich seine Menschen selbst hassen.
Viele Dinge gehen mir durch den Kopf, die in eine lange Reihe von Selbsthass passen.
Viele Dinge gehen mir durch den Kopf, die in eine lange Reihe von Selbsthass passen.
Kassel, zeitweise bewölkt, im Tagesverlauf immer wieder Schauer
Ich wurde früh wach, trotz Party gestern. Es war vor neun Uhr, viel zu früh für die Uhrzeit, zu der ich ins Bett gegangen bin. Dennoch zog ich mich an, fuhr ins Büro, quälte mich durch einen unproduktiven Vormittag, gefolgt von einem quälend mäßig produktiven Nachmittag. Zu allem Überfluss erhielt ich eine Nachricht, die Unheil verhieß, nichts Gutes zumindest. Dem Unheil werde ich sowieso machtlos gegenüberstehen, dennoch drückt mich der Gedanke nieder. Wieder zuhause mäßiges Dosenfutter, Fernsehen, Käse im Internet.
Mittwoch, 22. Februar 2012
Ob ich c traf?
Ich war mir gestern Abend nicht sicher (und zu weit weg). C hat mir auf meine Nachfrage noch nicht geantwortet.
Dienstag, 21. Februar 2012
Land in Sicht
Heute war ein guter Tag: Auch wenn es über weite Strecken nicht so aussah, bin ich doch bei einer wichtigen Sache einen großen Schritt weitergekommen.
Auch für eine Angelegenheit, die mich gestern sehr enttäuscht und verärgert hat, scheint es eine Lösung zu geben; eine Lösung, die Geschehendes nicht ungeschehen macht, die jedoch nicht alles umsonst sein lässt.
Auch für eine Angelegenheit, die mich gestern sehr enttäuscht und verärgert hat, scheint es eine Lösung zu geben; eine Lösung, die Geschehendes nicht ungeschehen macht, die jedoch nicht alles umsonst sein lässt.
Sonntag, 19. Februar 2012
Samstag, 18. Februar 2012
Das Ende der Krise
Die diplomatische Krise scheint am Ende. Jetzt droht nicht mehr der große Knall, sondern nur einige Rahmenbedingungen sind schwieriger geworden. Andererseits gibt es auch neue Gestaltungsspielräume.
Donnerstag, 16. Februar 2012
Nie wieder dort
So traurig die Nachricht selbst ist, auch wenn noch nicht eingetreten ist, was jeder erwartet, so mischt sich ein merkwürdiger Gedanke in meinen Gedankenbrei: Ich werde nie wieder an diesen Ort zurückkehren.
Zerbröselt
Die Warmhaltekanne hält weder warm noch Kaffee. Das Glas innen ist in kleine Splitter zerbröselt. Ein Gewährleistungsfall.
Dienstag, 14. Februar 2012
Reste von (vor)gestern
Was das vergangene Wochenende übrigließ? Die Erkenntnis, dass sich Meinungen, Aussichten und Umstände rasch vollkommen ändern können.
Der gestrige Tag brachte die Erwartung auf viel Arbeit mit sich, spannende Aufgaben zwar, doch weiß ich nicht, wie ich das alles so toll bewältigen kann.
Der gestrige Tag brachte auch ein Wiedersehen mit C. Wir hatten eine Sache zu diskutieren, die Diskussion war zäh und ergab Überraschendes („Nee, Selbstreflexion, das machen wir nicht gerne.“), führte aber schließlich in die Richtung, in der ich die Diskussion haben wollte. Plan C bleibt also unspannend. Er verblasst. Ich vermisse sie nicht, noch wünsche ich mir, sie dringend wiederzusehen.
Der gestrige Tag brachte die Erwartung auf viel Arbeit mit sich, spannende Aufgaben zwar, doch weiß ich nicht, wie ich das alles so toll bewältigen kann.
Der gestrige Tag brachte auch ein Wiedersehen mit C. Wir hatten eine Sache zu diskutieren, die Diskussion war zäh und ergab Überraschendes („Nee, Selbstreflexion, das machen wir nicht gerne.“), führte aber schließlich in die Richtung, in der ich die Diskussion haben wollte. Plan C bleibt also unspannend. Er verblasst. Ich vermisse sie nicht, noch wünsche ich mir, sie dringend wiederzusehen.
Montag, 13. Februar 2012
Dienstag, 7. Februar 2012
Sie Wodka, ich nüchtern
Faschingsparty. Die Erwartungen an den Abend waren allgemein eher gering. Ich wusste, dass ich einige Leute treffen würde, die ich sonst nicht treffe, allerdings handelte es sich dabei um deutlich ältere Leute als ich, die ich auf der Rechnung hatte.
Unerwartet tauchte aber dann aber doch ein Mädchen auf und es entwickelte sich trotz holprigen Starts ein sehr nettes Gespräch, in dessen Verlauf wir auch einen stark angetrunkenen Gast medizinisch versorgten. Das Mädchen meinte dann zum Gast: „Du darfst nur Wodka trinken und nichts anderes dazu, dann kriegst Du kein Kopfweh.“
Praktischerweise habe ich keine Nummer oder Adresse von ihr …
Unerwartet tauchte aber dann aber doch ein Mädchen auf und es entwickelte sich trotz holprigen Starts ein sehr nettes Gespräch, in dessen Verlauf wir auch einen stark angetrunkenen Gast medizinisch versorgten. Das Mädchen meinte dann zum Gast: „Du darfst nur Wodka trinken und nichts anderes dazu, dann kriegst Du kein Kopfweh.“
Praktischerweise habe ich keine Nummer oder Adresse von ihr …
Plan C
Plan C schien in der Schublade zu vergilben. Ich packte ihn wieder aus und schrieb ihr. Doch finde ich Plan C jetzt überraschend unspannend.
Montag, 6. Februar 2012
Das Wiederzähen
Das Wiedersehen vor einigen Tagen war ziemlich zäh. Was auch zu erwarten war, nachdem es schon beim letzten und vorletzten „richtigen“ Wiedersehen nicht anders war. Ich bin in Bezug auf diese Person nun offenbar geheilt. Immerhin.
Nach dem Wochenende
Die außenpolitische Lage im Norden scheint sich zu entspannen. Die Ursache für die diplomatischen Verwicklungen scheint doch nicht so profund zu sein wie man vielleicht noch hätte vermuten können.
Dagegen deuten sich andernorts Entwicklungen mit unabsehbarem, jedoch unkritischem, Ausgang an. Einige Konflikte scheinen sich zugespitzt zu haben, was auch nachvollziehbar ist. Es mag eine ganze Weile mit mittelmäßigen Lösungen gutgehen. Doch wenn sich die Zustände ändern, droht ein System instabil zu werden. Vor allem, wenn sich die Zustände nicht nur vorübergehend ändern und sich gleichzeitig grundsätzliche Fragen der Ausgestaltung des Verhältnisses stellen.
Dagegen deuten sich andernorts Entwicklungen mit unabsehbarem, jedoch unkritischem, Ausgang an. Einige Konflikte scheinen sich zugespitzt zu haben, was auch nachvollziehbar ist. Es mag eine ganze Weile mit mittelmäßigen Lösungen gutgehen. Doch wenn sich die Zustände ändern, droht ein System instabil zu werden. Vor allem, wenn sich die Zustände nicht nur vorübergehend ändern und sich gleichzeitig grundsätzliche Fragen der Ausgestaltung des Verhältnisses stellen.
Donnerstag, 2. Februar 2012
Wien
Ich werde nach Wien fahren. Dieser Tage kam die Zusage für eine Tagung, jetzt steht erst einmal einiges an Arbeit an. Dennoch sieht es sehr danach aus, als ob ich paar Tage Urlaub in Niederösterreich dranhängen könnte.
Partida
Sie wird ab kommender Woche auf einem anderen Kontinent sein. Der Kontakt war von je her sehr zäh und seit dem Vorfall mit Lima vor mehr als einem Jahr, bei dem sie mich sehr übel versetzt hatte, war das Verhältnis zu ihr endgültig abgekühlt. Ich glaube, ich habe sie seitdem auch nicht mehr gesehen.
Jetzt kommt sie plötzlich auf die Idee, mich noch einmal treffen zu wollen.
Jetzt kommt sie plötzlich auf die Idee, mich noch einmal treffen zu wollen.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Dienstag, 31. Januar 2012
Friedland
Ich besuchte das Heimkehrerdenkmal in Friedland. Es befindet sich am Ortsrand von Friedland auf einem Berg. Der Fußweg steigt vom Parkplatz recht stark an, alle paar Meter steht eine Sitzbank. Klar, wenn man bedenkt, wie alt die Menschen inzwischen sind, die das noch erlebt haben.
Freitag, 27. Januar 2012
Auflösungserscheinungen
Der drohende Showdown löst sich anscheinend in Luft auf. Ein Teil klärt sich von selbst und hat mit mir nichts weiter zu tun.
Im Gegensatz zu früher hänge ich mich in solche Dinge nicht mehr so hinein, aus der Einsicht, ohnehin nichts tun zu können.
Im Gegensatz zu früher hänge ich mich in solche Dinge nicht mehr so hinein, aus der Einsicht, ohnehin nichts tun zu können.
Donnerstag, 26. Januar 2012
Mittwoch, 25. Januar 2012
Montag, 23. Januar 2012
Wie ein dürrer Ast
Der Kontakt vertrocknet wie ein dürrer Ast. Es könnte einen sachlichen und einen höchst unsachlichen Grund dafür geben.
Verliebt - vertan
Ich hatte mich unsterblich verliebt.
Davon abgesehen, dass die Lage damals aussichtslos war: Ich habe mich unsagbar dämlich angestellt, auch mit Blick darauf, was noch kommen sollte. Es wäre so einfach gewesen, aus dieser Ecke herauszukommen und Zugang zu den Kreisen zu finden.
Davon abgesehen, dass die Lage damals aussichtslos war: Ich habe mich unsagbar dämlich angestellt, auch mit Blick darauf, was noch kommen sollte. Es wäre so einfach gewesen, aus dieser Ecke herauszukommen und Zugang zu den Kreisen zu finden.
Haarscharf am Showdown vorbei
Wäre jemand nicht so verpeilt gewesen (und ich an der Einhaltung meiner versprochenen Essenseinladung stärker interessiert gewesen), dann wäre es gestern Abend zum Showdown in meiner Wohnung gekommen, wo sie ihren Ex in weiblicher Begleitung getroffen hätte. Ich hate absolut nicht damit gerechnet, dass er auftauchen würde, ich hätte nur seine Begleitung sicherheitshalber gebrieft, aber sie war bei mir gestern den ganzwen Tag nicht aufgetaucht.
Der Showdown wäre vermutlich ein stiller gewesen. Die Katastrophe im Kopf der Betroffenen hätte sich vermutlich danach auf dem Nachhauseweg ff. abgespielt.
Der Showdown wäre vermutlich ein stiller gewesen. Die Katastrophe im Kopf der Betroffenen hätte sich vermutlich danach auf dem Nachhauseweg ff. abgespielt.
Sonntag, 22. Januar 2012
Fragmentierung
Was als "Neutralität" bezeichnet werden kann, wird im aktuellen Fall der Fragmentierung meines Umfeldes Parteinahme. Die Fragmentierung ist zwangsläufig, weil ich Dinge zwangsläufig erfahre, die für eine Seite wichtig sind. Daher Parteinahme, nicht Bekräftigung oder Zustimmung, sondern der Versuch, sich herauszuhalten und der Konkrontation aus dem Weg zu gehen. Bei der Konfrontation kann ich nur dauerhaft verlieren. Dafür nehme ich - vielleicht nur vorübergehend - Hasenfüßigkeit in Kauf.
Positionsbestimmung
Beim „Plan C.“ gibt es keinen Plan und keinen echten Ansatzpunkt.
Sonst sind liegen die Dinge im grünen Bereich. Sollte es Veränderungen geben, die nicht in meiner Hand liegen, so halte ich sie für absolut beherrschbar. Was ich beeinflussen kann, habe ich im Großen und Ganzen im Griff.
Sonst sind liegen die Dinge im grünen Bereich. Sollte es Veränderungen geben, die nicht in meiner Hand liegen, so halte ich sie für absolut beherrschbar. Was ich beeinflussen kann, habe ich im Großen und Ganzen im Griff.
Samstag, 21. Januar 2012
Graz
Graz ist ein Teilungspunkt auf meiner kognitiven Landkarte. Das Davor hat immer etwas mit Unterwegssein zu tun. Das Dahinter mit Heimat. Das Davor war lange ein bisschen spannend: Wie weit ist die Autobahn inzwischen gebaut? Sofern man von spannend sprechen kann, wenn man unterwegs ist.
Den Teilungspunkt auf meiner kognitiven Landkarte markiert der Plabutschtunnel, der um Graz herumführt und als westliche Umfahrung von Graz gilt. Das nächste Etappe ist dann die Ausfahrt Laßnitzhöhe.
Den Teilungspunkt auf meiner kognitiven Landkarte markiert der Plabutschtunnel, der um Graz herumführt und als westliche Umfahrung von Graz gilt. Das nächste Etappe ist dann die Ausfahrt Laßnitzhöhe.
Trauriger Anlass
Der Anlass, im April nach Österreich zu fahren, war sehr traurig. Meine Oma war gestorben. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes hatte sich das bereits angekündigt, gerade ein oder zwei Tage, bevor es geschah, hörten wir, dass sie nicht mehr aufstehen könne. Einen Menschen tot zu sehen, im Falle meiner Oma aufgebahrt, verursacht eine ganz andere Trauer.
Wenigstens bringen Beerdigungen mit sich, dass man Verwandtschaft trifft, die man sonst sehr selten trifft.
Die Beerdigung fand erst eine Woche nach ihrem Tod statt, sodass einige sehr intensive Tage abliefen. Da Ferien waren, war ich viel mit dem Rad unterwegs, in dieser Zeit erweiterte ich meinen Fahrradaktionsradius.
Nach der Rückkehr aus Österreich war ich auf einer Familienfeier. Dort, wo ich saß, herrschte ganz akut die Trauer wegen eines anderen Todesfalles. Ein Spaziergang mit der Verwandtschaft an dem Ort, an dem die Familienfeier stattfand, stellte sich im Nachhinein als prägend heraus.
In diesem Jahr 1997 war ich nicht mehr in Österreich. Doch es sind Dinge geschehen, die eine Annäherung an Österreich bewirkt haben.
Wenigstens bringen Beerdigungen mit sich, dass man Verwandtschaft trifft, die man sonst sehr selten trifft.
Die Beerdigung fand erst eine Woche nach ihrem Tod statt, sodass einige sehr intensive Tage abliefen. Da Ferien waren, war ich viel mit dem Rad unterwegs, in dieser Zeit erweiterte ich meinen Fahrradaktionsradius.
Nach der Rückkehr aus Österreich war ich auf einer Familienfeier. Dort, wo ich saß, herrschte ganz akut die Trauer wegen eines anderen Todesfalles. Ein Spaziergang mit der Verwandtschaft an dem Ort, an dem die Familienfeier stattfand, stellte sich im Nachhinein als prägend heraus.
In diesem Jahr 1997 war ich nicht mehr in Österreich. Doch es sind Dinge geschehen, die eine Annäherung an Österreich bewirkt haben.
Donnerstag, 19. Januar 2012
Melsungen III
Ich wurde gebeten, die Bewerbung für Melsungen zu überarbeiten. Nun war offenbar auch jemand mit zwei guten Argumenten mit im Spiel, denn Geduld, auf meine Anmerkungen zu warten, hatte der Kandidat nicht. Ich hatte zumindest einige und damit wäre es noch längt nicht getan gewesen.
Ich habe große Zweifel, dass daraus was wird. Anyway.
Ich habe große Zweifel, dass daraus was wird. Anyway.
Mandling
Bei Radstadt beginnt die Ennstal-Bundesstraße, damals B146. Das Ennstal war für mich immer der Inbegriff für zähen Verkehr, und das nach einer bereits langen Autofahrt. Sie war Teil der "Gastarbeiterroute", die von Deutschland über den Balkan in die Türkei führte und die für ihre schweren Verkehrsunfälle berüchtigt war. 1997 waren die völlig überladenen Kleinbusse aus dem Straßenbild verschwunden. Für den Weg in die Türkei war das Flugzeug erschwinglich geworden, und nachdem in Jugoslawien Krieg herrschte, führte der Weg in die Türkei auf der Straße von Deutschland über Wien und Ungarn nördlich an Jugoslawien vorbei.
Bei Mandling führt die Ennstal-Bundesstraße über die Landesgrenze zwischen Salzburg und der Steiermark, bei Liezen trifft sie auf die Phyrnpass- (B113) und auf die Schoberpass-Bundesstraße (B138).
Bei Mandling führt die Ennstal-Bundesstraße über die Landesgrenze zwischen Salzburg und der Steiermark, bei Liezen trifft sie auf die Phyrnpass- (B113) und auf die Schoberpass-Bundesstraße (B138).
Mittwoch, 18. Januar 2012
Flurschaden
Seit einigen Wochen dauern Brandschutzarbeiten an meinem Arbeitsplatz an. An den Fluren sind die Decken abgenommen worden, die Böden wurden zurvor mit Schutzplanen bedeckt, und solche Arbeiten brungen Lärm und Schmutz mit sich.
Doch jetzt tut sich anscheinend was. Die aktuell anwesenden Handwerker mit ihrem - nennen wir es - höchst rustikalen Idiom montieren irgendwelche Schienen und Träger an der Decke. Ihr Werkzeug lagern sie in unserer Teeküche, wo man sich auch ab und an wurstessend zwischen den Kopierern antrifft. Oder auch gerne durch fremde Büros flanierend am Telefon Materialbestellungen für den Azubi durchgegeben werden.
Doch jetzt tut sich anscheinend was. Die aktuell anwesenden Handwerker mit ihrem - nennen wir es - höchst rustikalen Idiom montieren irgendwelche Schienen und Träger an der Decke. Ihr Werkzeug lagern sie in unserer Teeküche, wo man sich auch ab und an wurstessend zwischen den Kopierern antrifft. Oder auch gerne durch fremde Büros flanierend am Telefon Materialbestellungen für den Azubi durchgegeben werden.
Das 08:15-Gespräch
Ich bekam einen Anruf, der eine Situation immerhin noch noch mehr verkrampfen ließ. Inhaltlich war es recht belanglos. Mein Telefon zeigte die Gesprächsdauer an: 08:15
Grenzübergang
Vor dem Grenzübergang Walserberg ist ein Stopp nötig. Vignettenpflicht in Österreich seit Jahresanfang. Es ist der 18. Jänner 1997. Ein sonniger Wintertag, es liegt etwas Schnee. Dann wölbt sich wuchtig das gräuliche Zollamt über die Autobahn, die Fahrbahnen sind mit den Dienstgebäuden überbaut. Schäbig, am der Sichtbetonwand hängt in Großbuchstaben „Zollamt“ und die Ortsnamen „Bad Reichenhall“ und „Walserberg“.
(Diese Meldung ist fiktiv, doch könnte sie so ähnlich in einer deutschen Zeitung gestanden haben.)
An den folgenden Tagen drehte sich das SPÖ-Personalkarussell um Wien herum. Am 28. Jänner war die neue Regierung im Amt.
WIEN: Der österreichische Bundeskanzler Franz Vranitzky hat heute seinen Rücktritt angekündigt. Der 59-Jährige Sozialdemokrat, seit elf Jahren Bundeskanzler, war in seiner Partei nach einer Niederlage der SPÖ bei der Nachwahl zum Europaparlament im letzten Jahr unter Druck geraten. Nachfolger Vranitzkys soll der 49–jährige bisherige Finanzminister Viktor Klima (SPÖ) werden.
Vranitzky war 1986 nach dem Rücktritt von Fred Sinowatz zum Bundeskanzler einer Koalitionsregierung aus SPÖ und der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) gewählt worden. Nachdem die FPÖ mit der Wahl Jörg Haiders nach rechts gerückt war, beendete Vranitzky die Koalition und bildete nach Neuwahlen eine große Koalition mit der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP).
In Vranitzkys Amtszeit fiel die außenpolitische Isolierung in der Folge der Affäre um die Vergangenheit des Bundespräsidenten Kurt Waldheim (ÖVP). 1991 bekannte er die Mitschuld der Österreicher am zweiten Weltkrieg. 1995 trat Österreich nach einer Volksabstimmung der Europäischen Union bei.
An den folgenden Tagen drehte sich das SPÖ-Personalkarussell um Wien herum. Am 28. Jänner war die neue Regierung im Amt.
Montag, 16. Januar 2012
Sonntag, 15. Januar 2012
Der Umzug gestern hat mich ziemlich plattgemacht. Danach aßen wir und gingen schließlich noch weg. Keine besonderen Vorkommnisse, eine erhoffte Begegnung hat sich nicht ergeben. Ich brach recht früh wieder auf, weil es mir nicht so gut ging.
Heute: radfahren, spazieren, gelangweilt, keine weiteren Vorkommnisse. Noch immer platt.
Heute: radfahren, spazieren, gelangweilt, keine weiteren Vorkommnisse. Noch immer platt.
Samstag, 14. Januar 2012
Freitag, 13. Januar 2012
Melsungen II
Melsungen ist das hot topic.
Die "Überarbeiten"-Funktion scheint unbekannt. So wird das nichts. Leider. Ich bin ja gerne bereit zu helfen, aber so wird die Mühe vergebens sein.
Die "Überarbeiten"-Funktion scheint unbekannt. So wird das nichts. Leider. Ich bin ja gerne bereit zu helfen, aber so wird die Mühe vergebens sein.
Meldungen aus Melsungen
Jemand fragte mich, ob er ein Praktikum in Melsungen machen solle. Wegen der Stadt.
Nun hatte die gleiche Person einige Tage vorher zur Abstimmung gerufen, welche deutsche Stadt die coolste sei. Zur Auswahl unter anderem: Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Dresden, München, West-Berlin.
„West-Berlin“ wurde nach Protesten aus dem Beitrittsgebiet zu „Berlin“.
Unter diesen Umständen dürfte es Melsungen schwerhaben. Nichts gegen Melsungen, aber die Party steigt woanders, gerade wenn man von außen kommt.
Nun hatte die gleiche Person einige Tage vorher zur Abstimmung gerufen, welche deutsche Stadt die coolste sei. Zur Auswahl unter anderem: Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Dresden, München, West-Berlin.
„West-Berlin“ wurde nach Protesten aus dem Beitrittsgebiet zu „Berlin“.
Unter diesen Umständen dürfte es Melsungen schwerhaben. Nichts gegen Melsungen, aber die Party steigt woanders, gerade wenn man von außen kommt.
So unbeschwert
Es könnte alles so unbeschwert sein. Doch es hat so tief geprägt, wie es so oft ausgegangen ist.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Der Schlag
Der Schlag hallt noch immer nach.
Und er ist so unverstanden. Das ist das Allerschlimmste.
Und er ist so unverstanden. Das ist das Allerschlimmste.
Der Newsletter
Am späten Nachmittag traf ein Newsletter per E-Mail ein. Schon als ich den Absonder äh Absender las, schwante mir böses.
Der folgende Siebenzeiler war reich verziert mit Grammatikfehlern (eines Muttersprachlers, was ich an dieser Stelle besonders betonen muss).
Und das Beste zum Schluss: Der Anhang fehlte.
Pflump.
Der folgende Siebenzeiler war reich verziert mit Grammatikfehlern (eines Muttersprachlers, was ich an dieser Stelle besonders betonen muss).
Und das Beste zum Schluss: Der Anhang fehlte.
Pflump.
Dienstag, 10. Januar 2012
Zwei Tage danach
Ich traf sie wieder, um ihr etwas zurückzugeben, das sie verloren hatte. Als ich sie traf, war sie mit ihrer "Vorgängerin" unterwegs.
Montag, 9. Januar 2012
Datum
Das heutige Datum ist eng verknüpft mit ihr. Vor allem mit meinem Scheitern bei ihr.
Ich verknallte mich blitzartig in sie an einem Dezembertag. Es schneite herrlich und schon am Tag zuvor war es, als ob ein Gewitter aufzöge. Nach allen Regeln der Kunst habe ich den Kontakt zu ihr intensiviert, bis es zu diesem Ausdruck meiner Chancenlosigkeit kam.
In den darauffolgenden Wochen erreichten mich einige sehr beunruhigende Informationen, schließlich erfuhr ich, dass sie inzwischen vergeben sei. Wahrscheinlich war ich nicht hartnäckig genug, um durchs rechte Zeitfenster, wenn sie nämlich getrennt war, in ihr Leben zu treten. Ich tat es stattdessen außerhalb des rechten Zeitfensters und bezweifle, dass es richtig war. Jahre später sollte jemand eine Eifersuchtsnummer abziehen, die völlig überflüssig, ungerechtfertigt, ja wahrscheinlich sehr unbedacht war.
Ich verknallte mich blitzartig in sie an einem Dezembertag. Es schneite herrlich und schon am Tag zuvor war es, als ob ein Gewitter aufzöge. Nach allen Regeln der Kunst habe ich den Kontakt zu ihr intensiviert, bis es zu diesem Ausdruck meiner Chancenlosigkeit kam.
In den darauffolgenden Wochen erreichten mich einige sehr beunruhigende Informationen, schließlich erfuhr ich, dass sie inzwischen vergeben sei. Wahrscheinlich war ich nicht hartnäckig genug, um durchs rechte Zeitfenster, wenn sie nämlich getrennt war, in ihr Leben zu treten. Ich tat es stattdessen außerhalb des rechten Zeitfensters und bezweifle, dass es richtig war. Jahre später sollte jemand eine Eifersuchtsnummer abziehen, die völlig überflüssig, ungerechtfertigt, ja wahrscheinlich sehr unbedacht war.
Sinnfreie Liste: Autobahngrenzen Hessens
- A7 Niestetal/Staufenberg
- A44 Breuna/Warburg
- A45 Haigerseelbach/Wilnsdorf
- A3 Limburg/Görgeshausen
- A643 Wiesbaden/Mainz
- A60 Ginsheim-Gustavsburg/Mainz
- A6 Viernheim/Mannheim
- A6 Viernheim/Heddesheim
- A659 Viernheim/Weinheim
- A5 Heppenheim/Laudenbach
- A3 Seligenstadt/Stockstadt
- A45 Seligenstadt/Kleinostheim
- A45 Hanau/Alzenau
- A7 Sinntal/Motten
- A4 Herleshausen/Wartha
- A38 Neu-Eichenberg/Friedland
Freitag, 6. Januar 2012
Mittwoch, 4. Januar 2012
Schlaflos mit ohne Perspektive
Die Schlaflosigkeit hat sich noch nicht gebessert, tiefe Ringe furchen sich um meine Augen. Immerhin tat sich beim Mittagessen eine Perspektive auf: Ich bekam eine interessante Information, die in Richtung bezahlter Urlaub gehen könnte. Bei genauerem Hinsehen hat sich die Sache allerdings wieder erledigt.
Eingeebnet
Der Platz, an dem ich Lea sagte, dass ich in sie verliebt sei, ist nicht mehr. Er wurde umgebaut, das umgrenzende Gebüsch niedergefräst. Gut, der Platz an sich war immer mangelhaft gestaltet und kaum genutzt, was mit seiner Lage und seiner Einbindung in die Umgebung zu tun hat, vor allem aber mit fehlendem Geld. Seis drum. Von ihr habe ich den schönsten Korb ever bekommen.
Es manifestiert sich in diesem Umstand, dass ich mittlerweile ziemlich endgültig zu ihr auf Distanz gehe. Einer der Gründe ist, dass ich direkt von ihr seit mehr als einem Jahr nichts Persönliches mehr gehört habe.
Es manifestiert sich in diesem Umstand, dass ich mittlerweile ziemlich endgültig zu ihr auf Distanz gehe. Einer der Gründe ist, dass ich direkt von ihr seit mehr als einem Jahr nichts Persönliches mehr gehört habe.
Lokalkolorit
In Kassel gibts keinen Babbel-Tea, das habn nur de Siedhessen. Bi ons heißt das "Schnuddel-Tea".
Ist dem Bubble-Tea-Laden unter diesen Umständen eine goldene Zukunft beschert?
Ist dem Bubble-Tea-Laden unter diesen Umständen eine goldene Zukunft beschert?
Dienstag, 3. Januar 2012
Sonntag, 19:22 Uhr
"Du bist jetzt mit Gelöschte Person befreundet."
Die "Freundschaft" mit C. währte nur kurz. Schade, aber belanglos. Es gibt andere, aussichtsreichere Wege.
Montag, 2. Januar 2012
In den Knochen
Es steckt ganz schön in den Knochen, es wiegt so schwer. Es wäre so unnötig. Das Schlimmste: Der springende Punkt wird nicht erkannt - oder bewusst verdrängt.
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