Der Anlass, im April nach Österreich zu fahren, war sehr traurig. Meine Oma war gestorben. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes hatte sich das bereits angekündigt, gerade ein oder zwei Tage, bevor es geschah, hörten wir, dass sie nicht mehr aufstehen könne. Einen Menschen tot zu sehen, im Falle meiner Oma aufgebahrt, verursacht eine ganz andere Trauer.
Wenigstens bringen Beerdigungen mit sich, dass man Verwandtschaft trifft, die man sonst sehr selten trifft.
Die Beerdigung fand erst eine Woche nach ihrem Tod statt, sodass einige sehr intensive Tage abliefen. Da Ferien waren, war ich viel mit dem Rad unterwegs, in dieser Zeit erweiterte ich meinen Fahrradaktionsradius.
Nach der Rückkehr aus Österreich war ich auf einer Familienfeier. Dort, wo ich saß, herrschte ganz akut die Trauer wegen eines anderen Todesfalles. Ein Spaziergang mit der Verwandtschaft an dem Ort, an dem die Familienfeier stattfand, stellte sich im Nachhinein als prägend heraus.
In diesem Jahr 1997 war ich nicht mehr in Österreich. Doch es sind Dinge geschehen, die eine Annäherung an Österreich bewirkt haben.
Samstag, 21. Januar 2012
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