Dienstag, 31. Januar 2012

Friedland

Ich besuchte das Heimkehrerdenkmal in Friedland. Es befindet sich am Ortsrand von Friedland auf einem Berg. Der Fußweg steigt vom Parkplatz recht stark an, alle paar Meter steht eine Sitzbank. Klar, wenn man bedenkt, wie alt die Menschen inzwischen sind, die das noch erlebt haben.

Freitag, 27. Januar 2012

Auflösungserscheinungen

Der drohende Showdown löst sich anscheinend in Luft auf. Ein Teil klärt sich von selbst und hat mit mir nichts weiter zu tun.
Im Gegensatz zu früher hänge ich mich in solche Dinge nicht mehr so hinein, aus der Einsicht, ohnehin nichts tun zu können.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Tuscherkartone

Kleiner Versprecher am Vormittag

Montag, 23. Januar 2012

Wie ein dürrer Ast

Der Kontakt vertrocknet wie ein dürrer Ast. Es könnte einen sachlichen und einen höchst unsachlichen Grund dafür geben.

Verliebt - vertan

Ich hatte mich unsterblich verliebt.
Davon abgesehen, dass die Lage damals aussichtslos war: Ich habe mich unsagbar dämlich angestellt, auch mit Blick darauf, was noch kommen sollte. Es wäre so einfach gewesen, aus dieser Ecke herauszukommen und Zugang zu den Kreisen zu finden.

Haarscharf am Showdown vorbei

Wäre jemand nicht so verpeilt gewesen (und ich an der Einhaltung meiner versprochenen Essenseinladung stärker interessiert gewesen), dann wäre es gestern Abend zum Showdown in meiner Wohnung gekommen, wo sie ihren Ex in weiblicher Begleitung getroffen hätte. Ich hate absolut nicht damit gerechnet, dass er auftauchen würde, ich hätte nur seine Begleitung sicherheitshalber gebrieft, aber sie war bei mir gestern den ganzwen Tag nicht aufgetaucht.
Der Showdown wäre vermutlich ein stiller gewesen. Die Katastrophe im Kopf der Betroffenen hätte sich vermutlich danach auf dem Nachhauseweg ff. abgespielt.

Sonntag, 22. Januar 2012

Fragmentierung

Was als "Neutralität" bezeichnet werden kann, wird im aktuellen Fall der Fragmentierung meines Umfeldes Parteinahme. Die Fragmentierung ist zwangsläufig, weil ich Dinge zwangsläufig erfahre, die für eine Seite wichtig sind. Daher Parteinahme, nicht Bekräftigung oder Zustimmung, sondern der Versuch, sich herauszuhalten und der Konkrontation aus dem Weg zu gehen. Bei der Konfrontation kann ich nur dauerhaft verlieren. Dafür nehme ich - vielleicht nur vorübergehend - Hasenfüßigkeit in Kauf.

Positionsbestimmung

Beim „Plan C.“ gibt es keinen Plan und keinen echten Ansatzpunkt.
Sonst sind liegen die Dinge im grünen Bereich. Sollte es Veränderungen geben, die nicht in meiner Hand liegen, so halte ich sie für absolut beherrschbar. Was ich beeinflussen kann, habe ich im Großen und Ganzen im Griff.

Samstag, 21. Januar 2012

Hale-Bopp

Der Komet war im April 1997 zu sehen.

Graz

Graz ist ein Teilungspunkt auf meiner kognitiven Landkarte. Das Davor hat immer etwas mit Unterwegssein zu tun. Das Dahinter mit Heimat. Das Davor war lange ein bisschen spannend: Wie weit ist die Autobahn inzwischen gebaut? Sofern man von spannend sprechen kann, wenn man unterwegs ist.
Den Teilungspunkt auf meiner kognitiven Landkarte markiert der Plabutschtunnel, der um Graz herumführt und als westliche Umfahrung von Graz gilt. Das nächste Etappe ist dann die Ausfahrt Laßnitzhöhe.

Trauriger Anlass

Der Anlass, im April nach Österreich zu fahren, war sehr traurig. Meine Oma war gestorben. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes hatte sich das bereits angekündigt, gerade ein oder zwei Tage, bevor es geschah, hörten wir, dass sie nicht mehr aufstehen könne. Einen Menschen tot zu sehen, im Falle meiner Oma aufgebahrt, verursacht eine ganz andere Trauer.
Wenigstens bringen Beerdigungen mit sich, dass man Verwandtschaft trifft, die man sonst sehr selten trifft.
Die Beerdigung fand erst eine Woche nach ihrem Tod statt, sodass einige sehr intensive Tage abliefen. Da Ferien waren, war ich viel mit dem Rad unterwegs, in dieser Zeit erweiterte ich meinen Fahrradaktionsradius.
Nach der Rückkehr aus Österreich war ich auf einer Familienfeier. Dort, wo ich saß, herrschte ganz akut die Trauer wegen eines anderen Todesfalles. Ein Spaziergang mit der Verwandtschaft an dem Ort, an dem die Familienfeier stattfand, stellte sich im Nachhinein als prägend heraus.
In diesem Jahr 1997 war ich nicht mehr in Österreich. Doch es sind Dinge geschehen, die eine Annäherung an Österreich bewirkt haben.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Melsungen III

Ich wurde gebeten, die Bewerbung für Melsungen zu überarbeiten. Nun war offenbar auch jemand mit zwei guten Argumenten mit im Spiel, denn Geduld, auf meine Anmerkungen zu warten, hatte der Kandidat nicht. Ich hatte zumindest einige und damit wäre es noch längt nicht getan gewesen.
Ich habe große Zweifel, dass daraus was wird. Anyway.

Mandling

Bei Radstadt beginnt die Ennstal-Bundesstraße, damals B146. Das Ennstal war für mich immer der Inbegriff für zähen Verkehr, und das nach einer bereits langen Autofahrt. Sie war Teil der "Gastarbeiterroute", die von Deutschland über den Balkan in die Türkei führte und die für ihre schweren Verkehrsunfälle berüchtigt war. 1997 waren die völlig überladenen Kleinbusse aus dem Straßenbild verschwunden. Für den Weg in die Türkei war das Flugzeug erschwinglich geworden, und nachdem in Jugoslawien Krieg herrschte, führte der Weg in die Türkei auf der Straße von Deutschland über Wien und Ungarn nördlich an Jugoslawien vorbei.
Bei Mandling führt die Ennstal-Bundesstraße über die Landesgrenze zwischen Salzburg und der Steiermark, bei Liezen trifft sie auf die Phyrnpass- (B113) und auf die Schoberpass-Bundesstraße (B138).

Mittwoch, 18. Januar 2012

Flurschaden

Seit einigen Wochen dauern Brandschutzarbeiten an meinem Arbeitsplatz an. An den Fluren sind die Decken abgenommen worden, die Böden wurden zurvor mit Schutzplanen bedeckt, und solche Arbeiten brungen Lärm und Schmutz mit sich.
Doch jetzt tut sich anscheinend was. Die aktuell anwesenden Handwerker mit ihrem - nennen wir es - höchst rustikalen Idiom montieren irgendwelche Schienen und Träger an der Decke. Ihr Werkzeug lagern sie in unserer Teeküche, wo man sich auch ab und an wurstessend zwischen den Kopierern antrifft. Oder auch gerne durch fremde Büros flanierend am Telefon Materialbestellungen für den Azubi durchgegeben werden.

Das 08:15-Gespräch

Ich bekam einen Anruf, der eine Situation immerhin noch noch mehr verkrampfen ließ. Inhaltlich war es recht belanglos. Mein Telefon zeigte die Gesprächsdauer an: 08:15

Gestern

Ich trat nur auf der Stelle.

Aber es war so geplant.

Grenzübergang

Vor dem Grenzübergang Walserberg ist ein Stopp nötig. Vignettenpflicht in Österreich seit Jahresanfang. Es ist der 18. Jänner 1997. Ein sonniger Wintertag, es liegt etwas Schnee. Dann wölbt sich wuchtig das gräuliche Zollamt über die Autobahn, die Fahrbahnen sind mit den Dienstgebäuden überbaut. Schäbig, am der Sichtbetonwand hängt in Großbuchstaben „Zollamt“ und die Ortsnamen „Bad Reichenhall“ und „Walserberg“.
WIEN: Der österreichische Bundeskanzler Franz Vranitzky hat heute seinen Rücktritt angekündigt. Der 59-Jährige Sozialdemokrat, seit elf Jahren Bundeskanzler, war in seiner Partei nach einer Niederlage der SPÖ bei der Nachwahl zum Europaparlament im letzten Jahr unter Druck geraten. Nachfolger Vranitzkys soll der 49–jährige bisherige Finanzminister Viktor Klima (SPÖ) werden.
Vranitzky war 1986 nach dem Rücktritt von Fred Sinowatz zum Bundeskanzler einer Koalitionsregierung aus SPÖ und der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) gewählt worden. Nachdem die FPÖ mit der Wahl Jörg Haiders nach rechts gerückt war, beendete Vranitzky die Koalition und bildete nach Neuwahlen eine große Koalition mit der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP).
In Vranitzkys Amtszeit fiel die außenpolitische Isolierung in der Folge der Affäre um die Vergangenheit des Bundespräsidenten Kurt Waldheim (ÖVP). 1991 bekannte er die Mitschuld der Österreicher am zweiten Weltkrieg. 1995 trat Österreich nach einer Volksabstimmung der Europäischen Union bei.
(Diese Meldung ist fiktiv, doch könnte sie so ähnlich in einer deutschen Zeitung gestanden haben.)
An den folgenden Tagen drehte sich das SPÖ-Personalkarussell um Wien herum. Am 28. Jänner war die neue Regierung im Amt.

Montag, 16. Januar 2012

Satz des Tages

"Schön, aber unrealistisch"

Immerhin

Gut geschlafen, vermutlich schlecht geträumt, aber vergessen, wovon. Immerhin.

Sonntag, 15. Januar 2012

Der Umzug gestern hat mich ziemlich plattgemacht. Danach aßen wir und gingen schließlich noch weg. Keine besonderen Vorkommnisse, eine erhoffte Begegnung hat sich nicht ergeben. Ich brach recht früh wieder auf, weil es mir nicht so gut ging.
Heute: radfahren, spazieren, gelangweilt, keine weiteren Vorkommnisse. Noch immer platt.

Samstag, 14. Januar 2012

Gestern war es ein schöner Abend, obwohl ich eher lustlos hingegangen bin und eine ganze Zeitlang nicht lange bleiben wollte, blieb ich doch bis zum Schluss.

Freitag, 13. Januar 2012

Melsungen II

Melsungen ist das hot topic.
Die "Überarbeiten"-Funktion scheint unbekannt. So wird das nichts. Leider. Ich bin ja gerne bereit zu helfen, aber so wird die Mühe vergebens sein.

Meldungen aus Melsungen

Jemand fragte mich, ob er ein Praktikum in Melsungen machen solle. Wegen der Stadt.
Nun hatte die gleiche Person einige Tage vorher zur Abstimmung gerufen, welche deutsche Stadt die coolste sei. Zur Auswahl unter anderem: Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Dresden, München, West-Berlin.
„West-Berlin“ wurde nach Protesten aus dem Beitrittsgebiet zu „Berlin“.
Unter diesen Umständen dürfte es Melsungen schwerhaben. Nichts gegen Melsungen, aber die Party steigt woanders, gerade wenn man von außen kommt.

So unbeschwert

Es könnte alles so unbeschwert sein. Doch es hat so tief geprägt, wie es so oft ausgegangen ist.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Der Schlag

Der Schlag hallt noch immer nach.
Und er ist so unverstanden. Das ist das Allerschlimmste.

Der Newsletter

Am späten Nachmittag traf ein Newsletter per E-Mail ein. Schon als ich den Absonder äh Absender las, schwante mir böses.
Der folgende Siebenzeiler war reich verziert mit Grammatikfehlern (eines Muttersprachlers, was ich an dieser Stelle besonders betonen muss).
Und das Beste zum Schluss: Der Anhang fehlte.
Pflump.
Einige Dinge haben sich doch wesentlich geändert als Ergebnis des heutigen Meeting und nehmen mittlerweile Form an. Klingt gut.
München ist gescheitert. Nicht so schlimm. Mein Hauptziel ist ohnehin Wien, und dafür sind meine Chancen gestiegen.

Dienstag, 10. Januar 2012

Zwei Tage danach

Ich traf sie wieder, um ihr etwas zurückzugeben, das sie verloren hatte. Als ich sie traf, war sie mit ihrer "Vorgängerin" unterwegs.

Montag, 9. Januar 2012

Datum

Das heutige Datum ist eng verknüpft mit ihr. Vor allem mit meinem Scheitern bei ihr.
Ich verknallte mich blitzartig in sie an einem Dezembertag. Es schneite herrlich und schon am Tag zuvor war es, als ob ein Gewitter aufzöge. Nach allen Regeln der Kunst habe ich den Kontakt zu ihr intensiviert, bis es zu diesem Ausdruck meiner Chancenlosigkeit kam.
In den darauffolgenden Wochen erreichten mich einige sehr beunruhigende Informationen, schließlich erfuhr ich, dass sie inzwischen vergeben sei. Wahrscheinlich war ich nicht hartnäckig genug, um durchs rechte Zeitfenster, wenn sie nämlich getrennt war, in ihr Leben zu treten. Ich tat es stattdessen außerhalb des rechten Zeitfensters und bezweifle, dass es richtig war. Jahre später sollte jemand eine Eifersuchtsnummer abziehen, die völlig überflüssig, ungerechtfertigt, ja wahrscheinlich sehr unbedacht war.

"staatskräftig"

Gemeint war "bestandskräftig".
Mein Ertl hat üble Untertitelung eingekauft.

Schlaflos, ca.III

Lange zu schlafen bringt auch nichts. Es brachte nur negative Gedanken zurück.

Sinnfreie Liste: Autobahngrenzen Hessens

  • A7 Niestetal/Staufenberg
  • A44 Breuna/Warburg
  • A45 Haigerseelbach/Wilnsdorf
  • A3 Limburg/Görgeshausen
  • A643 Wiesbaden/Mainz
  • A60 Ginsheim-Gustavsburg/Mainz
  • A6 Viernheim/Mannheim
  • A6 Viernheim/Heddesheim
  • A659 Viernheim/Weinheim
  • A5 Heppenheim/Laudenbach
  • A3 Seligenstadt/Stockstadt
  • A45 Seligenstadt/Kleinostheim
  • A45 Hanau/Alzenau
  • A7 Sinntal/Motten
  • A4 Herleshausen/Wartha
  • A38 Neu-Eichenberg/Friedland

Über die Grenzen II

Benutzt:
  • Nauders/Reschenpass
  • Scharnitz/Mittenwald
In Planung:
  • Timmelsjoch

Freitag, 6. Januar 2012

Skifahren

Die Pisten raupen mir den letzten Nerv. Yeti Minute kommt eine vorbei.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Schlaflos mit ohne Perspektive

Die Schlaflosigkeit hat sich noch nicht gebessert, tiefe Ringe furchen sich um meine Augen. Immerhin tat sich beim Mittagessen eine Perspektive auf: Ich bekam eine interessante Information, die in Richtung bezahlter Urlaub gehen könnte. Bei genauerem Hinsehen hat sich die Sache allerdings wieder erledigt.

Messaggio da Innsbruck

Almeno un messaggio da Innsbruck che mi incoraggia.

Eingeebnet

Der Platz, an dem ich Lea sagte, dass ich in sie verliebt sei, ist nicht mehr. Er wurde umgebaut, das umgrenzende Gebüsch niedergefräst. Gut, der Platz an sich war immer mangelhaft gestaltet und kaum genutzt, was mit seiner Lage und seiner Einbindung in die Umgebung zu tun hat, vor allem aber mit fehlendem Geld. Seis drum. Von ihr habe ich den schönsten Korb ever bekommen.
Es manifestiert sich in diesem Umstand, dass ich mittlerweile ziemlich endgültig zu ihr auf Distanz gehe. Einer der Gründe ist, dass ich direkt von ihr seit mehr als einem Jahr nichts Persönliches mehr gehört habe.

Lokalkolorit

In Kassel gibts keinen Babbel-Tea, das habn nur de Siedhessen. Bi ons heißt das "Schnuddel-Tea".
Ist dem Bubble-Tea-Laden unter diesen Umständen eine goldene Zukunft beschert?

Dienstag, 3. Januar 2012

Sonntag, 19:22 Uhr

"Du bist jetzt mit Gelöschte Person befreundet."

Die "Freundschaft" mit C. währte nur kurz. Schade, aber belanglos. Es gibt andere, aussichtsreichere Wege.

Montag, 2. Januar 2012

In den Knochen

Es steckt ganz schön in den Knochen, es wiegt so schwer. Es wäre so unnötig. Das Schlimmste: Der springende Punkt wird nicht erkannt - oder bewusst verdrängt.
Sprachunfall oder merkwürdig:
"I'm not god but i would help you ;)"