Schlaflos. Und das ohne Anlass. Seit Tagen. Entspannung ist anders.
Ich habe aussortiert. Zu viel ist liegengeblieben. Und zu viele Umwege bin ich gegangen.
Dienstag, 31. Dezember 2013
Donnerstag, 26. Dezember 2013
643
Weihnachten macht mich mal wieder traurig. Obwohl gar nichts schlimmes passiert ist oder so. Es wird mir dann nur immer bewusst, was nicht ist.
Sonntag, 15. Dezember 2013
654
Ein völlig behämmerter Paarungsvorschlag. Völlig unrealistisch und in der Begründung nur verletzend. Und das, ohne es zu bemerken.
Dienstag, 10. Dezember 2013
659
Morgen ist ein wichtiger Termin. Ich schwanke zwischen Gelassenheit und Panik. Vielleicht bin ich aber nur deshalb gelassen, weil mir im Moment die Kraft und der Wille fehlt, die großen Brocken anzugehen.
Montag, 9. Dezember 2013
660: Die Drohung
Die Drohung kam überraschend und durch sie wird einiges infrage gestellt. Auch wenn ich nicht glaube, dass die Drohung wahr wird, weil ich nicht glaube, dass die Gründe eintreten, den angedrohten Schritt zu gehen. Gerechtfertigt ist sie, weil viele Dinge ungeklärt geblieben sind, weil so viele Dinge dahingegangen sind und es vor lauter lauter eben alles so kam.
660: Auf die Stunde genau
Auf die Stunde genau vor 15 Jahren war ich wie vom Donner gerührt. Ich habe mich in diesem Moment Hals über Kopf verliebt.
Ich weiß auch noch genau, wie das Wetter war.
Nur wenige Wochen später zerplatzte der schöne Traum und nach eineinhalb Jahren nahm ich ihn wieder auf, angestachelt durch Eifersucht, und sagte es ihr - und scheiterte erneut. Ich verpasste schließlich weitere eineinhalb Jahre später das bisher letzte Zeitfenster, in dem sie gerade nicht vergeben war.
Ich weiß auch noch genau, wie das Wetter war.
Nur wenige Wochen später zerplatzte der schöne Traum und nach eineinhalb Jahren nahm ich ihn wieder auf, angestachelt durch Eifersucht, und sagte es ihr - und scheiterte erneut. Ich verpasste schließlich weitere eineinhalb Jahre später das bisher letzte Zeitfenster, in dem sie gerade nicht vergeben war.
Sonntag, 8. Dezember 2013
661
Danke für die Antwort. Schön, dass wir darüber gesprochen haben. Mehr wesentliche Kommunikation wäre hilfreich. Und weniger, sich von Freunden abschätzig angeschaut zu fühlen.
Freitag, 6. Dezember 2013
663
Ich bin krank. Total erkältet. Es wird schnell vorbei gehen, doch es regt mich auf, nichts tun zu können.
Und dann noch Streit, der nicht nötig wäre. Ach.
Und dann noch Streit, der nicht nötig wäre. Ach.
Donnerstag, 5. Dezember 2013
664
Krank, und jetzt so richtig. Die Weihnachtsfeier gestern war aufschlussreich: Ein Paar hielt seine Beziehung seit fünf Monaten geheim. And auch sonst war es gut.
Montag, 2. Dezember 2013
667
Die Radtour nimmt Konturen an.
Andere Dinge sollten auch schnell Konturen annehmen. Dummerweise ist mir Husten im Hals.
Andere Dinge sollten auch schnell Konturen annehmen. Dummerweise ist mir Husten im Hals.
Sonntag, 1. Dezember 2013
668
Ich war gestern im Büro und habe noch halbwegs produktiv am Projekt gearbeitet. Ich werde mein Journal beginnen. Und ich bin einige andere nervige Baustellen angegangen. Heute, am Sonntag.
Montag, 25. November 2013
674
Wie konnte bloß so viel Zeit ungenutzt verstreichen? Ei, ei, ei. Ich gerate in eine sehr schwierige Situation, die keine guten Ergebnisse wahrscheinlich macht.
Sonntag, 24. November 2013
Gelohnt
"Ich wage mal zu behaupten das sich die 13 std in öffentlichen Verkehrsmitteln auf kambodschanischen Straßen gelohnt haben"Ich wage mal zu behaupten, dass sich die mindestens 13 Jahre in der Schule nicht gelohnt haben.
675 (2)
Ich arbeitete heute zweieinhalb Stunden und fühlte mich danach schlecht.
Immerhin: Ich baute außerdem meine wissenschaftlichen Beziehungen nach Frankreich aus.
Immerhin: Ich baute außerdem meine wissenschaftlichen Beziehungen nach Frankreich aus.
Donnerstag, 21. November 2013
678
Ich wusste, was zu tun war, aber ich tat es nur zum Teil.
Trotzdem: Ich bin mir sicher, dass ich es schaffen werde.
Trotzdem: Ich bin mir sicher, dass ich es schaffen werde.
Montag, 18. November 2013
Freitag, 15. November 2013
Bitte, danke.
"Hallo, kann mir jemand sagen, wo ich die Literatur vom Seminar [...] finde? Ich kann an diesem Seminar leider nicht teilnehmen, das Thema interessiert mich aber. Beste Grüße..."
Mittwoch, 6. November 2013
Sonntag, 3. November 2013
Studierender sucht Projektpartner
"Grüße suche noch ein Partner für [...]"Komisch, dass sich bisher niemand gemeldet hat.
Sonntag, 27. Oktober 2013
To Do
- nach Berlin reisen
- nach Leipzig reisen
- ein Exposé verfassen
- ein abstract verfassen
- ein Projekt glattziehen, bei dem es eng werden könnte
- ein anderes Projekt glattziehen
- mit einem dritten Projekt reüssieren.
Test
"müssen die ersties dieses semester ein mathe test vor dem studium machen ?"Einen Deutschtest leider nicht.
Sonntag, 13. Oktober 2013
Wieder eine Woche
Wieder eine Woche mit Auswärtsterminen, wieder mit einer ellenlangen To Do-Liste. Und eine Erkältung im Anmarsch.
Montag, 23. September 2013
Ein Tag, mal wieder wie Blei
ich schlief kurz, stand früh auf, ging motiviert zur Arbeit, verlor die Motivation wieder, brachte wenig zustande.
Immerhin gab es teilweise lustige Kommunikation mit Kassel und eine aufschlussreiche Kommunikation mit Oberpfaffenhofen.
Sonntag, 22. September 2013
Traumreise
Im Traum fand ich mich in Wien wieder. Ich fand in einer Station der U2 nicht die Bahnsteige. Wie es mir schon am Karlsplatz ging.
Mein Traum hatte sich sogar einen Namen für die Station einfallen lassen, irgendwie "T.... Straße". Und man konnte zwischen U2 und U3 umsteigen.
Samstag, 21. September 2013
Dienstag, 17. September 2013
Unangenehme Pflichten
Im Moment umzingeln mich unangenehme Pflichten. Und nur teilweise kann man aus ihnen lernen, wie man sie in Zukunft umgehen kann.
Montag, 16. September 2013
nen was
"so leute ich wollte diesen Samstag abend nen was trinken und quatschen. sich kennenlernen und danach vlt ins [...]. das steht aber noch nicht genau fest :-) hat jemand Interesse sich zu beteiligen :-)"
Sonntag, 8. September 2013
Montag, 2. September 2013
Zielgruppenspezifisch
"Hey Leute Bin neu in [...] und suche ein paar Leute in meinem Alter um ein paar Kontakte zu knüpfen"Wie alt bist Du denn?
Sonntag, 1. September 2013
Sehnsucht CCCMXXXVII
Sie hat meine Nummer aber ich nicht ihre. Ich bin so unfassbar hohl.
Nur ihre Mailadresse. Auf die "lustigen" Mails, die ich ihr geschrieben habe, hat sie nicht reagiert. Für weniger "lustige" Mails an sie habe ich gerade keine Idee.
Nur ihre Mailadresse. Auf die "lustigen" Mails, die ich ihr geschrieben habe, hat sie nicht reagiert. Für weniger "lustige" Mails an sie habe ich gerade keine Idee.
Samstag, 31. August 2013
To Do fürs dritte Jahresdrittel
- Tagung besuchen
- Florenz klarmachen
- wandern in Österreich (Darauf freue ich mich schon wie ein Schnitzel!)
- einen Geburtstag feiern
- Tagung in München
- Zuwendungsgeber in Berlin besuchen
- Verband in Berlin besuchen
- Urlaub in der Sonne (forget the carbon footprint..)
Gestalten wäre geschickter.
Mittwoch, 28. August 2013
Unwiderstehlich
"Hallo, unser Unternehmen sucht noch Fleissige Mitarbeiter. Wer sich also Nebenberuflich zu seinem Studium oder was auch immer etwas dazu verdienen möchte, der soll uns einfach kontaktieren. Vorweg schon mal der Link zur Internetpresänz [...]"
Dienstag, 27. August 2013
Später Heimweg
Auf dem Heimweg war ich unachtsam, beinahe wäre ich mit dem Rad vor ein fahrendes Auto gefahren ... es war heute wieder ein Tag wie Gummi, an dem sich alles zog und scheinbar einfache Dinge nicht laufen, obwohl es so viel bringen würde, wenn sie liefen, damit sie erledigt sind ... es fing schon damit an, dass ich nicht recht einschlief und nachts aufwachte und nicht mehr zur Ruhe kam. Dementsprechend war ich heute morgen zu spät, traf die Flamme nicht in einer günstigen Situation. Und sowieso. Und überhaupt. Quengel, jammer.
Sonntag, 25. August 2013
Open Air
Es war gestern ein schöner Abend auf dem Open Air mit Freunden, nur sie wollte nicht kommen. Strange.
Sie sagte, dass der Film, den sie gesehen hat, auch gut gewesen sei. Pfff.
Sonntag, 11. August 2013
Ich stelle mich jetzt bockig (Fortsetzung)
Die Erkenntnis setzt sich durch, dass es mit ihr nichts wird.
Es tut weh, obwohl gar nichts war, obwohl vielleicht auch meine Gefühle nicht so tief waren. Aber es passierte halt schon so oft.
Es tut weh, obwohl gar nichts war, obwohl vielleicht auch meine Gefühle nicht so tief waren. Aber es passierte halt schon so oft.
Freitag, 9. August 2013
Sehnsucht II
Ich stellte eben fest, dass ich an ihrem Geburtstag ihren Adressbucheintrag aktualisiert habe.
Ich stelle mich jetzt bockig
Wegen einer Nichtigkeit von ihr, die gar nicht so gemeint war, wie sie ankam. Vielleicht bringt mich Bockigkeit ja auch weiter. Es ist mir gerade eh egal.
Donnerstag, 8. August 2013
Vergangenheitsflash
Ein spezielles Jahr ergriff wieder einmal Besitz von mir. Das Jahr, in dem so viel geschah und sich so viel geändert hat.
Donnerstag, 1. August 2013
Netter Besuch
Zum Business-Lunch mit überraschenden Begegnungen, dann nach Jahren wieder ein sehr nettes Kaffee-Date.
Montag, 29. Juli 2013
Kurz nach halb zwölf
Das Gefühl ist reduziert. Einfach.
Ich erinnere mich nicht an die Anrufe. Ich weiß nur noch, wer kam, wer mitfuhr. Die Männer.
Ich erinnere mich nicht an die Anrufe. Ich weiß nur noch, wer kam, wer mitfuhr. Die Männer.
Sonntag, 28. Juli 2013
Sehnsucht
Sie hat seit etwa zwei Jahren nichts mehr von sich hören lassen. Ich vermisse sie, obwohl nie etwas war und obwohl ich in ihrem Leben sowas von keine Rolle spiele.
Es gab zwei Zeitfenster, in denen ich bei ihr hätte landen können, aber durch eine unglaubliche Dummheit habe ich mich aus dem Kreis der von ihr ernstgenommen Personen ausgeschlossen.
Vor zwei, drei Wochen war das Streben nach ihrer Aufmerksamkeit so groß, dass ich kopflos nach Neuigkeiten in einem Nachbarschaftsstreit bei ihren Eltern suchte. Total unwahrscheinlich, dass sich in der Geschichte gerade jetzt was tun sollte, nachdem die Sache seit mindestens zehn Jahren immer wieder hochpoppt.
Freitag, 26. Juli 2013
Ergebnisse dieser Woche
- Ich redete mir den Mund fusselig, ich habe alte Kontakte reaktiviert und bin gespannt, was herauskommt. Wenn der schöne Plan funktionieren sollte, dann wäre das ein Meisterstück. Ich überschritt wahrscheinlich auch meine Kompetenzen, doch wird das keine negativen Folgen für mich haben. Eher dient es wohl der Sache
- Jemand, von dem ich mich fernhalten sollte, meldete sich bei mir und will sich offenbar bei mir einquartieren. Nach einem halben Tag unschlüssigen Nachdenkens werde ich mich einfach nicht melden und nicht ans Telefon gehen. Nicht nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe.
- Das Kerngeschäft kommt in ganz langsamen Schritten voran. Es zeichnet sich ab, wie eine Lösung aussehen könnte.
- Die Erfolgserwartung hat sich geändert. Nachdem SIE mich zu ignorieren schien, gab es heute eine interessante Situation, allerdings fehlte mir der Killerinstinkt, diese Situation zur Kontaktvertiefung zu nutzen.
Montag, 22. Juli 2013
Notte bianca
So vieles geht mir durch den Kopf, das mich keinen Schlaf finden lässt. Dabei habe ich ihn so nötig. Dabei habe ich so viele Pläne.
Wieder eine neue Woche
Wieder eine neue Woche und wieder viele offene Baustellen. In gut sechs Stunden geht das troubleshooting los. Von einer komischen Altlast weiß ich bereits.
Samstag, 20. Juli 2013
Mittwoch, 10. Juli 2013
Dinge, die zu zweit einfacher sind
- Koffer packen
- Wohnung einrichten
- Möbel tragen
- Urlaub
- Wasserhähne reparieren
- einkaufen
- ...
Misserfolgserwartung
Die Erwartung eines Misserfolgs macht ihn wahrscheinlicher und ist deshalb zu vermeiden. Aber ich will nicht ignorieren, dass sie sich am Donnerstag auf dem Fest von mir weg gesetzt hat. Wenn man schon einmal da ist, dann nutzt man die Gelegenheit doch, falls Interesse besteht ...
Dienstag, 9. Juli 2013
Belanglosigkeiten
Belanglosigkeiten von heute:
- Mein Wasserhahn im Bad tropft - außer wenn der Haupthahn zugedreht ist.
- Beim Reparaturversuch habe ich den Wasserhahn, den die Waschmaschine braucht, so zugedreht, dass ich ihm beim Versuch, ihn aufzumachen, kaputtgemacht habe.
- Ich bin heute Morgen voll nicht aus dem Bett gekommen.
Ausgelutscht
Ich fühle mich total ausgelutscht. Zwei tage vor Abgabeschluss gab ich es auf, eine Kurzfassung für eine Tagung einzureichen. Das Traurige daran: Der Zeitraum, eine Kurzfassung zu schreiben, wäre lange genug gewesen. Doch ich bin nicht zu Potte gekommen. Sehr schade. Ich kann spontan nicht sagen, warum es nicht geklappt hat. Es war alles ein bisschen viel in den letzten Monaten, aber das geht anderen auch so und jeder hat sein Packerl zu tragen.
Nachdem klar war, dass ich nichts einreichen werde, fiel einiges von mir ab. Und dann kam in einer anderen Sache Entwarnung.
Nachdem klar war, dass ich nichts einreichen werde, fiel einiges von mir ab. Und dann kam in einer anderen Sache Entwarnung.
Montag, 8. Juli 2013
Samstag, 6. Juli 2013
6. Juli
Was vor vielleicht zwei Wochen war, ist schon so weit weg, im Kopf erledigt und abgehakt. Früher habe ich nicht verstanden, das Menschen das so tun, heute verstehe ich es.
Wo ist nur die erste Jahreshälfte hin? Es ist zu viel einfach passiert, ohne dass eine Planung dahintergesteckt hätte. Die Dinge sind zusammengekommen, ohne dass eine Gestaltung möglich war. Und dort, wo Spielräume zum Gestalten bestanden hätte, habe ich es nicht geschafft, sie zu nutzen.
Und das alles wird auf einen Schlag sowas von banal: Jemand hat vielleicht eine tödliche Krankheit hat und das alles wird so unwichtig.
Sonntag, 30. Juni 2013
Samstagsarbeit
Ich war gestern im Büro, habe an einem Vortrag gearbeitet und einige Dinge gelesen, aufgearbeitet, sortiert und für meine Planung festgelegt. Die Dinge können so klappen, und das habe ich vorher nicht gesehen. Das gibt mir ein gutes Gefühl.
Dazu führte ich mit einem Kollegen ein sehr aufschlussreiches Gespräch über Stadtentwicklung und Verkehrspolitik.
Gedanken an die Zukunft
Ich habe früher nicht so an die Zukunft gedacht wie heute. Ich stelle mir heute schon vor, wie es drei Schritte später aussehen könnte, ohne dass der erste Schritt gegangen wäre.
Freitag, 21. Juni 2013
Die Dinge geraten ins Wanken
Was planbar schien, löste sich auf. Was unlösbar ist, verschärfte sich. Was erledigt schien, wird wieder zurückkommen. Was lösbar schien, wird als Problem bleiben.
Mit steht so viel konzeptionelle Arbeit bevor. Und es sind nur noch drei Wochen bis zur nächsten Reise. Vorher muss noch so viel getan werden, so viel, bei dem ich auch noch auf mich alleine gestellt sein werde.
Montag, 17. Juni 2013
Pläne II
Es sieht nicht nur nach Fußball und so und Berlin und so aus. Es sieht auch nach lustigen Radtouren, Österreich und so und München und so aus.
Der wichtigste Plan aber hat mit einer Frau zu tun.
Autozeitschriften
Ich lese seit einigen Wochen zur Ablenkung wieder Autozeitschriften. Es ist wie damals, als ich 13, 14 war und sie verschlungen habe.
Sonntag, 16. Juni 2013
Spontaner Konzertbesuch
Ein Freund rief mich an, und lud mich zu einem Konzert ein. Er hatte das bereits vor einigen Tagen getan, doch war die Einladung im Alltag untergegangen. Der kleine Haken: Ich musste auf seiner Kamera auf den roten Knopf drücken. Der Traum eines jeden Diktators: Den roten Knopf drücken. Es war ein sehr schönes kleines Konzert. Zudem durch seinen Ort städtebaulich aufschlussreich.
Samstag, 15. Juni 2013
Der Mann mit dem Kamel
Im Traum erschien mir der Mann mit dem Kamel. Als ich auf der Suche nach den Leuten in einem fließbandartig angelegten Rundweg in einem Spaßbad war, das in einem früheren Ausbesserungswerk der Bahn in Erfurt untergebracht war.
Den Mann mit dem Kamel gab es auch, nur war es nicht der gleiche, der mir im Raum erschien. Und das Kamel war auch kein Junges. Schräg.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Was hätte sein können
Wenn ich diesen Schlag mit Fassung getragen hätte, wie es sich gehört hätte. Wenn jener 28. Februar nicht gewesen wäre, gefolgt von jenem 13. März oder jenem 28. März. Ich bin mir sicher, dass ich bei allen drei events bei ihr aus der Liste der ernstzunehmenden Personen herausgeflogen bin.
Das soll nicht heißen, dass sie mich nicht mochte oder nicht mag. aber ich glaube, sie hat in dieser Zeit aufgehört, mich ernstzunehmen. Als es mir wichtig gewesen wäre. Als sich noch Zeitfenster aufgetan hätten, bei ihr zu landen.
Was wäre c. p. geschehen: Sie und ich hätten jeweils studiert, ich wahrscheinlich schneller als geschehen. Dann hätten wir uns niedergelassen. Für mich wüsste ich auch eine realistische Option. Ach.
Mittwoch, 12. Juni 2013
Pläne
Für die zweite Jahreshälfte bilden sich Optionen heraus.
Fußball und so. Berlin und so. Und irgendwie den ganzen Mist besiegen, der mir
im Weg liegt.
Die Formvorschriften eingehalten
"Aber die Formvorschriften waren eingehalten." - Ein Spruch voller Bitterkeit von mir, nur um Aufmerksamkeit zu erhalten.
Dienstag, 11. Juni 2013
Waschbär
Im Traum erschien mir ein fehlfarbener und unförmiger Waschbär, der nicht wie ein Waschbar aussah. Er biss mich.
Mittwoch, 5. Juni 2013
Vergangenheitsflashs
I.
Sie hat geheiratet. Es ist schon einige Zeit her, und es war nicht wirklich überraschend, da sie fast zehn Jahre in einer Beziehung lebte. Aber es war eine Punktlandung, dass ich es genau x Jahre und 364 Tage erfahren habe, nachdem ich mich fast unsterblich in sie verliebt hatte.
Ich bekam einen Korb. Und ich tat mir schwer, damit umzugehen, auch als wir in der Folgezeit mehr miteinander zu tun hatten. Ich glaube auch, dass sie mich mochte, aber ich glaube, dass ich anfangs alle Interaktionen auf den Korb bezog, was sie wahrscheinlich nicht tat. Aber das ist Vergangenheit: Auch wenn die Geschichte, die keine war, tief in mir steckt, ist für mich eine Beziehung mit ihr nicht vorstellbar, weil ich sie nicht mehr als Partnerin will. Es würde auch nicht funktionieren, auch wenn ich sie sehr mag.
II.
Möglicherweise kommt es zu einem Wiedersehen. Ein Wiedersehen, über das ich früher einmal lange nachgedacht habe. Falls es dazu kommt, wird es völlig unaufgeregt ablaufen. Und mit der erneuten Erkenntnis, wie weit man auseinanderliegt.
III.
Auf den Tag, nur Jahre später, holte ich mir einen Korb ab, nachdem ich mich Hals über Kopf und heftig in sie verliebt hatte und lange gebraucht hatte, bis ich den ungünstigen Zeitpunkt fand, es ihr zu gesehen. Vor lauter I. und II. suchte ich heute krampfhaft nach einem Vorwand, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Die Suche war erfolglos und das war wahrscheinlich auch besser so, denn es reduziert das Risiko, vergeblich auf eine Reaktion zu warten.
IV.
Jemand anderes hat jetzt das zweite Kind bekommen. Ich habe sie nicht mehr gesehen, seit ich vor Jahren mit ihr gebrochen habe. Sie hat sich daraufhin nicht fein verhalten. Aber möglicherweise laufe ich ihr am Wochenende über den Weg, weil ich in ihrer Heimatstadt sein werde. Die wahrscheinlichste Variante für den Fall eines Zusammentreffens: Ich ignoriere sie und mache mir tagelang einen Kopf darüber. Am zweitwahrscheinlichsten ist, dass wir uns grüßen und das Ganze krampfhaft und reserviert mit Smalltalk abläuft. Auch ok.
Montag, 3. Juni 2013
Sonntag, 2. Juni 2013
12:53 Uhr
Gestern um 12:53 Uhr kam ein Anruf mit einer Nachricht, die mich sehr traurig gemacht hat.
Samstag, 25. Mai 2013
Mittwoch, 22. Mai 2013
Donnerstag, 16. Mai 2013
Baustelle für Baustelle
Es geht langsam voran. Baugrube für Baugrube, Baustelle für Baustelle. Für den Vortrag muss ich noch üben und ein Zimmer buchen, aber sonst freue ich mich auf Rom.
Mittwoch, 15. Mai 2013
Il giorno delle vacanze cancellate
Heute ist der Tag der abgesagten Urlaube. Der erste Urlaub wurde wesentlich verkürzt durch eine kostenpflichtige Umbuchung. Der zweite Urlaub ist noch nicht gebucht, wird aber in jedem Fall eine Scheune voll Geld kosten und wird deshalb auch gestutzt.
Das ist wenigstens ein Ergebnis dieses Tages, der nur mit belanglos scheinenden Dingen vorübergegangen ist.
Es scheint, als könne ich im Moment nur reagieren statt zu gestalten. Ich fühle mich getrieben und ohne Entscheidungsspielräume. Wird das auch mal besser?
Das ist wenigstens ein Ergebnis dieses Tages, der nur mit belanglos scheinenden Dingen vorübergegangen ist.
Es scheint, als könne ich im Moment nur reagieren statt zu gestalten. Ich fühle mich getrieben und ohne Entscheidungsspielräume. Wird das auch mal besser?
Dienstag, 14. Mai 2013
Vortrag und Reisevorbereitungen
Es geht nur zäh voran mit dem Vortrag. Und es ist so viel anderes zu tun, bevor die Reise losgeht.
Immer noch frage ich mich, ob ich in einer anderen Angelegenheit ein Wunder vollbringen oder eine bodenlose Dummheit beginge, wenn ich aktiv würde.
Immer noch frage ich mich, ob ich in einer anderen Angelegenheit ein Wunder vollbringen oder eine bodenlose Dummheit beginge, wenn ich aktiv würde.
Sonntag, 12. Mai 2013
Langes Wochenende
Am Wochenende ist nicht viel passiert, aber es hat sich viel verändert.
Sonst: Radfahren, Pizza, Fußball, Eisessen, Neuigkeiten erfahren.
Eine Scheinbegegnung stellte sich als Irrtum heraus, dennoch brachte sich mich zum Nachdenken - auch über viele andere Dinge, die mit der scheinbar getroffenen Person nichts zu tun haben.
Eine Scheinbegegnung stellte sich als Irrtum heraus, dennoch brachte sich mich zum Nachdenken - auch über viele andere Dinge, die mit der scheinbar getroffenen Person nichts zu tun haben.
Ranklotzen
Eine Horrorwoche liegt vor mir: In dieser Woche muss ich einen Vortrag vorbereiten und üben, den ich kommende Woche halten soll. Dann muss ich im Büro noch einiges in die Wege leiten und Arbeit verteilen, damit es während meiner Abwesenheit voran geht. Es folgt direkt an die Konferenz noch eine Woche Urlaub, die ich aber noch nicht geplant habe.
Danach kommt bald die nächste Konferenz, auch mit Vortrag, und logistisch auch nicht ohne. Und wichtige Weichenstellungen sollte ich auch noch treffen. Und Sport machen. Und so...
Hasta la ...
Als ich sie kennenlernte, ging mir das Herz auf. Wie jetzt, wo ich an sie denke. Und dann denke ich mir, dass wir in zwei Welten leben und dass meine nicht zu ihrer passt. Total absurd ist auch die gemeinsame Basis, die wir bisher nur haben.
Entfremdung
Was einmal Heimat war, wird fremd.
Was etwas ganz Normales wäre, wäre neu und hat auch lange Zeit nie gefehlt. Das Normale zu tun wäre ein Kraftakt, der ins Leere laufen würde.
Samstag, 11. Mai 2013
Das Schein-Wiedersehen
Vielleicht habe ich sie wiedergesehen. Ich bin mir nicht sichter. Die Tasche, die sie trug, wäre ein Indiz dafür. Die Richtung, in die sie fuhr, aber eher nicht, ihr Gang passte auch nicht so recht.
Ich fragte mich, worüber wir sprechen würden, wenn wir miteinander sprechen würden. Wo ich anfinge auf die Frage, was es Neues gebe. Auch wenn ein solches Gespräch wahrscheinlich schräg anfinge, hätte ich Lust dazu.
Ich fragte mich, worüber wir sprechen würden, wenn wir miteinander sprechen würden. Wo ich anfinge auf die Frage, was es Neues gebe. Auch wenn ein solches Gespräch wahrscheinlich schräg anfinge, hätte ich Lust dazu.
Sonntag, 5. Mai 2013
Über die Grenzen V
Aus Ungarn:
- Pamhagen/Fertőd
- Schärding (2x)/Neuhaus am Inn
Dienstag, 12. März 2013
Eskalation
Der Druck ist nicht gefallen, er ist noch gestiegen, an anderer Stelle, wo Druck doch auf alle Oberflächen gleich wirkt.
Es wird auf einen richtig großen Krach herauslaufen, der - im Vergleich - ein Luxusproblem ist.
Montag, 11. März 2013
Nächtlicher Gram
Nacht kommt der ganze Ärger hoch: Über eine Sache, die nicht zu ändern ist und bei der nur das Hoffen ein bisschen hilft.
Samstag, 9. März 2013
Turbulente Woche
Diese Woche, zumindest bis Freitag, war sehr abwechslungsreich und anstrengend. Es ist Unerwartetes geschehen und ich bin mir nicht sicher, ob ich daran schuld bin. Zumindest werde ich nicht zur Verantwortung gezogen. Für mich ist aber trotzdem nicht befriedigend, wenn die Dinge nicht so laufen wie geplant.
Sonntag, 3. März 2013
Wochenendbilanz
Was von diesem Wochenende bleibt: Nichts Tolles, nur eine Begegnung, die mich atemberaubend traurig gemacht hat. Dass der Vorfrühling ganz zart beginnt, dass jemand in der Kommunikation so grandios gefailt hat, dass mir eine Frau begegnet ist, die räumlich den gleichen Weg geht wie ich und dass ich erfreuliche Post abgefangen habe.
Wasserkocher
Es kochen alle nur mit Wasser, auch in dem Metier, in dem sie sich auskennen müssten. Das wurde mir heute wieder so klar.
Die neue Frist
Es gibt eine neue Frist. Und eine thematische Perspektive. Nicht dass ich sie weiter ausgearbeitet hätte, aber sie gefällt mir. Und die Frist gefällt mir eigentlich auch.
Samstag, 23. Februar 2013
Das Fünkchen Hoffnung
Es gibt noch ein kleines Fünkchen Hoffnung. Überraschungen passieren. Zumal nicht alles so planbar ist wie sie glaubt. Aber sie muss selbst handeln, danach sieht es im Moment nicht aus, aber vielleicht kapert sie es ja doch noch. Ich kann nicht aktiv werden, denn ich werde mich ihretwegen nicht in Teufels Küche setzen.
Freitag, 22. Februar 2013
Der große Fehler
Sie begeht gerade einen großen Fehler und scheint es nicht einmal zu merken.
Trage ich daran Schuld? Und/oder kann ich eingreifen und noch was retten?
Dienstag, 29. Januar 2013
Mittwoch, 23. Januar 2013
Die Lösung auf dem Silbertablett
Ich habe heute eine Lösung auf dem Silbertablett serviert. Sie wurde nicht angenommen. Es könnte alles so einfach sein.
Sonntag, 20. Januar 2013
Verbindungsstörungen
Die Kommunikation ist gestört. Auf einfache Fragen kommen Antworten, die bei mir falsch ankommen. Wahrscheinlich sind sie gar nicht so gemeint. Trotzdem denke ich mir nur: "PFFFFFFFFFFFFFFFF."
Dienstag, 15. Januar 2013
Besuch in Colmar
Eine wunderschöne Stadt. Eine wunderschöne Landschaft. Ein
wunderschöner Tag.
Ich war lange nicht mehr in Frankreich und ich spürte, dass ich wieder einmal hinmuss.
Ich war lange nicht mehr in Frankreich und ich spürte, dass ich wieder einmal hinmuss.
Der Tag des Wiedersehens und der Aufklärung
Samstag war der Tag der unerwarteten Begegnungen: Plötzlich
stand jemand vor mir, den ich seit mehr als einem Jahr nicht mehr gesehen hatte
– und auch nicht wiedersehen wollte. Gut, die Situation entwickelte sich entspannend.
Später lernte ich einen Grafikdesigner kennen und führte ein recht gutes
Gespräch, obwohl ich völliger Laie bin.
Nach mehr als einem Jahr sah ich jemand anderen wieder, und es hat sich gelohnt, dass ich hingegangen bin: Ich bekam erstmal updates: Er ist mit seiner Mitbewohnerin zusammen, die bei der schrägen Begegnung am WTF-Tag dabei war. Ich erfuhr den Ablauf aus ihrer Sicht – mit der Erkenntnis, dass ich mir zu Unrecht Gedanken über ein mögliches Fehlverhalten gemacht habe. Vielmehr scheint die Begegnung das Ergebnis einer tiefen Krise zu sein, die nichts mit mir zu tun hatte.
Das dritte Wiedersehen war das mit der Panzerfrau. Mehr gibt es zu ihr nicht zu sagen, auch sie habe ich lange nicht gesehen, bei unserem letzten Kontakt hat sie mich auf merkwürdige Art im Stich gelassen.
Wiedersehen Nummer vier war das mit der Frau, die mich seit einigen Wochen interessiert. Gegenseitig scheint das nicht zu sein. Ich erfuhr später auch, dass sie nach Innsbruck gehen wird.
Nach mehr als einem Jahr sah ich jemand anderen wieder, und es hat sich gelohnt, dass ich hingegangen bin: Ich bekam erstmal updates: Er ist mit seiner Mitbewohnerin zusammen, die bei der schrägen Begegnung am WTF-Tag dabei war. Ich erfuhr den Ablauf aus ihrer Sicht – mit der Erkenntnis, dass ich mir zu Unrecht Gedanken über ein mögliches Fehlverhalten gemacht habe. Vielmehr scheint die Begegnung das Ergebnis einer tiefen Krise zu sein, die nichts mit mir zu tun hatte.
Das dritte Wiedersehen war das mit der Panzerfrau. Mehr gibt es zu ihr nicht zu sagen, auch sie habe ich lange nicht gesehen, bei unserem letzten Kontakt hat sie mich auf merkwürdige Art im Stich gelassen.
Wiedersehen Nummer vier war das mit der Frau, die mich seit einigen Wochen interessiert. Gegenseitig scheint das nicht zu sein. Ich erfuhr später auch, dass sie nach Innsbruck gehen wird.
GAAAAAA!
Der Plan schien so schön aufzugehen. Dann platzte er. Dann hatte ich eine Idee.
Dieser Umgang mit Herausforderungen ist neu für mich.
Dieser Umgang mit Herausforderungen ist neu für mich.
Nach der Schlaflosigkeit
Die Schlaflosigkeit ist seit einigen Tagen vorbei. Doch es gibt so viele offene Baustellen, obwohl sich einiges tut. Immer neue Dinge tauchen auf, die erledigt werden müssen, ich scheine den Überblick zu verlieren.
Mich belasten auch die Dinge, die längst hätten geklärt werden können. Doch es gab sicher Gründe, warum sie nicht früher geklärt wurden, gute Gründe.
Mittwoch, 2. Januar 2013
2013 fängt toll an
Ich durchwache eine Nacht, verursacht durch Ignoranz.
Was ich tue ist unwichtig, stattdessen wird zweimal durchs Gemüsebeet fabuliert, ohne dass grundlegende Informationen vorliegen. Über Dritte, Fünfte oder Sechste. Und mittendrin gehe ich unter. Das ist so verletzend.
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