Sonntag, 30. Juni 2013

Samstagsarbeit

Ich war gestern im Büro, habe an einem Vortrag gearbeitet und einige Dinge gelesen, aufgearbeitet, sortiert und für meine Planung festgelegt. Die Dinge können so klappen, und das habe ich vorher nicht gesehen. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Dazu führte ich mit einem Kollegen ein sehr aufschlussreiches Gespräch über Stadtentwicklung und Verkehrspolitik.

Gedanken an die Zukunft

Ich habe früher nicht so an die Zukunft gedacht wie heute. Ich stelle mir heute schon vor, wie es drei Schritte später aussehen könnte, ohne dass der erste Schritt gegangen wäre.

Freitag, 21. Juni 2013

Die Dinge geraten ins Wanken

Was planbar schien, löste sich auf. Was unlösbar ist, verschärfte sich. Was erledigt schien, wird wieder zurückkommen. Was lösbar schien, wird als Problem bleiben. Mit steht so viel konzeptionelle Arbeit bevor. Und es sind nur noch drei Wochen bis zur nächsten Reise. Vorher muss noch so viel getan werden, so viel, bei dem ich auch noch auf mich alleine gestellt sein werde.

Montag, 17. Juni 2013

Pläne II

Es sieht nicht nur nach Fußball und so und Berlin und so aus. Es sieht auch nach lustigen Radtouren, Österreich und so und München und so aus. Der wichtigste Plan aber hat mit einer Frau zu tun.

Autozeitschriften

Ich lese seit einigen Wochen zur Ablenkung wieder Autozeitschriften. Es ist wie damals, als ich 13, 14 war und sie verschlungen habe.

Sonntag, 16. Juni 2013

Spontaner Konzertbesuch

Ein Freund rief mich an, und lud mich zu einem Konzert ein. Er hatte das bereits vor einigen Tagen getan, doch war die Einladung im Alltag untergegangen. Der kleine Haken: Ich musste auf seiner Kamera auf den roten Knopf drücken. Der Traum eines jeden Diktators: Den roten Knopf drücken. Es war ein sehr schönes kleines Konzert. Zudem durch seinen Ort städtebaulich aufschlussreich.

Samstag, 15. Juni 2013

Der Mann mit dem Kamel

Im Traum erschien mir der Mann mit dem Kamel. Als ich auf der Suche nach den Leuten in einem fließbandartig angelegten Rundweg in einem Spaßbad war, das in einem früheren Ausbesserungswerk der Bahn in Erfurt untergebracht war. Den Mann mit dem Kamel gab es auch, nur war es nicht der gleiche, der mir im Raum erschien. Und das Kamel war auch kein Junges. Schräg.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Was hätte sein können

Wenn ich diesen Schlag mit Fassung getragen hätte, wie es sich gehört hätte. Wenn jener 28. Februar nicht gewesen wäre, gefolgt von jenem 13. März oder jenem 28. März. Ich bin mir sicher, dass ich bei allen drei events bei ihr aus der Liste der ernstzunehmenden Personen herausgeflogen bin. Das soll nicht heißen, dass sie mich nicht mochte oder nicht mag. aber ich glaube, sie hat in dieser Zeit aufgehört, mich ernstzunehmen. Als es mir wichtig gewesen wäre. Als sich noch Zeitfenster aufgetan hätten, bei ihr zu landen. Was wäre c. p. geschehen: Sie und ich hätten jeweils studiert, ich wahrscheinlich schneller als geschehen. Dann hätten wir uns niedergelassen. Für mich wüsste ich auch eine realistische Option. Ach.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Pläne

Für die zweite Jahreshälfte bilden sich Optionen heraus. Fußball und so. Berlin und so. Und irgendwie den ganzen Mist besiegen, der mir im Weg liegt.

Die Formvorschriften eingehalten

"Aber die Formvorschriften waren eingehalten." - Ein Spruch voller Bitterkeit von mir, nur um Aufmerksamkeit zu erhalten.
Es sieht nicht so aus, als würde sich die Situation bessern. Der harte Schritt müsste vorbereitet werden. Eine mögliche Lösung würde viel Mut bedeuten, denn dieser Plan könnte gewaltig nach hinten losgehen. Das Schwierige ist auch, dass die mögliche Lösung selbst keine Signale aussendet.

Dienstag, 11. Juni 2013

Waschbär

Im Traum erschien mir ein fehlfarbener und unförmiger Waschbär, der nicht wie ein Waschbar aussah. Er biss mich.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Vergangenheitsflashs

I.
Sie hat geheiratet. Es ist schon einige Zeit her, und es war nicht wirklich überraschend, da sie fast zehn Jahre in einer Beziehung lebte. Aber es war eine Punktlandung, dass ich es genau x Jahre und 364 Tage erfahren habe, nachdem ich mich fast unsterblich in sie verliebt hatte. Ich bekam einen Korb. Und ich tat mir schwer, damit umzugehen, auch als wir in der Folgezeit mehr miteinander zu tun hatten. Ich glaube auch, dass sie mich mochte, aber ich glaube, dass ich anfangs alle Interaktionen auf den Korb bezog, was sie wahrscheinlich nicht tat. Aber das ist Vergangenheit: Auch wenn die Geschichte, die keine war, tief in mir steckt, ist für mich eine Beziehung mit ihr nicht vorstellbar, weil ich sie nicht mehr als Partnerin will. Es würde auch nicht funktionieren, auch wenn ich sie sehr mag.

II. 
Möglicherweise kommt es zu einem Wiedersehen. Ein Wiedersehen, über das ich früher einmal lange nachgedacht habe. Falls es dazu kommt, wird es völlig unaufgeregt ablaufen. Und mit der erneuten Erkenntnis, wie weit man auseinanderliegt.

III. 
Auf den Tag, nur Jahre später, holte ich mir einen Korb ab, nachdem ich mich Hals über Kopf und heftig in sie verliebt hatte und lange gebraucht hatte, bis ich den ungünstigen Zeitpunkt fand, es ihr zu gesehen. Vor lauter I. und II. suchte ich heute krampfhaft nach einem Vorwand, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Die Suche war erfolglos und das war wahrscheinlich auch besser so, denn es reduziert das Risiko, vergeblich auf eine Reaktion zu warten.

IV. 
Jemand anderes hat jetzt das zweite Kind bekommen. Ich habe sie nicht mehr gesehen, seit ich vor Jahren mit ihr gebrochen habe. Sie hat sich daraufhin nicht fein verhalten. Aber möglicherweise laufe ich ihr am Wochenende über den Weg, weil ich in ihrer Heimatstadt sein werde. Die wahrscheinlichste Variante für den Fall eines Zusammentreffens: Ich ignoriere sie und mache mir tagelang einen Kopf darüber. Am zweitwahrscheinlichsten ist, dass wir uns grüßen und das Ganze krampfhaft und reserviert mit Smalltalk abläuft. Auch ok.

Montag, 3. Juni 2013

Einkaufen nach Alphabet

Apfel, Bier, Cellosaiten, Dudelsackpfeifen ...

Sonntag, 2. Juni 2013

12:53 Uhr

Gestern um 12:53 Uhr kam ein Anruf mit einer Nachricht, die mich sehr traurig gemacht hat.